Südafrika Rundreise

Während hier im April der Frühling einkehrt, zieht es uns mal wieder in die Ferne.
Nachdem der erste Flieger leider ausgefallen war, hatten wir statt zwei nur noch einen ganzen Tag, um uns Kapstadt anzuschauen… ganz schön straffes Program gleich zu Beginn kann ich euch sagen! 😉 Zum Glück sind wir ja nicht wegen den Städten hier, sondern wegen der beeindruckenden Natur – also ging es gleich mal auf den Tafelberg hinauf! Zu Begin war das Wetter noch sehr angenehm, doch das änderte sich schnell, je höher wir kamen. Oben angekommen war die Sicht leider eher unserer Phantasie überlassen.
Nächster Stop Richtung südlichsten Punkt des Kontinentes war Simons Town. Hier kann man hautnah Pinguine beobachten und natürlich auch die Weiten des Ozeans, die wir doch schon sehr vermisst haben.
Bei sonnigen aber doch sehr windigen Bedingungen erreichen wir am frühen Morgen das Kap der Guten Hoffnung, noch bevor die ganzen Touristenbusse dies tuen. Echt Glück gehabt!
Vom Meeresspiegel ging es in die Hochebene nach Stellenbosch und Fransschoek zur Weinverkostung – bei einem traumhaften Sonnenuntergang schmeckte der südafrikanische Wein gleich noch viel besser!
Ein ganz besonderes Highlight war sicherlich das Tauchen mit Haien in Gansbaai. Am Ende waren wir nicht ganz sicher, ob wir wirklich den berüchtigten Weißen Hai gesehen haben, da er dem sog. Kupferhai ähnlich sieht, welcher hier weit verbreitet ist. Trotz dem 12 Grad kalten Wasser ein unvergessliches Erlebnis!
Nach ein paar weiteren Stops entlang der Südküste begeben wir uns auf unsere erste Safari – im Addo Elephant National Park. Der Name verspricht nicht zu viel und so steht auf einmal der erste Elefant direkt vor uns auf der Straße. Zudem haben wir auch Hyänen gehen, die waren aber schwer vor die Linse zu bekommen. Von den Big 5 war der Elefant der einzige an diesem Tag also ging es für uns, nach einem kurzen Inlandsflug weiter Richtung Krüger National Park.
Früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang holt uns unser Guide für eine ganztägige Tour durch den Park ab. Das Giraffen und Zebras einfach so unsere Spur kreuzen, daran gewöhnen wir uns schnell. Wo wir aber die ersten Löwen und Buffalos sichten, steigt auch bei uns der Adrenalinspiegel. Am Zweiten Tag hatten wir auch das Glück, Nashörner und Flusspferde zu finden – sehr beeindruckende Tiere. Die majestätischen und doch so kuschlig aussehenden Raubkasten bleiben jedoch unsere Favoriten. Am Folgetag durften wir sogar Löwen bei Nacht beobachten, da kann einem schon mulmig werden 😉
Unsere letzte Unterkunft war auch mega schön. Nicht nur das wir die einzigen Gäste mit Privatkoch waren, auch war das 27 Hektar gr0ße Gelände zum Krüger NP hin komplett offen und wir konnten das Wildlife vom Pool aus beobachten.
Nach dem unsere traumhafte Zeit im Krüger leider zu Ende war besuchten wir den Blyde Canyon und hatten noch das Glück, neben der beeindruckenden Kulisse Krokodile und Flusspferde zu sehen. Auf dem Weg nach Johannesburg fanden wir die Sudwala Caves und waren auch hier wieder die einzigen Gäste – schon praktisch in der Nebensaison zu reisen 🙂
Zum Abschluss hatten wir noch ein bisschen Kultur und Geschichte. Eine Free Walking Tour und das Apartheid Museum mit einer Sonderausstellung zu Nelson Mandela eignet sich dafür besonders gut.

Da wir auf unseren Rückflug einen mehrstündigen Zwischenaufenthalt in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba hatten, spendierte uns die Airline Transfer, Hotelzimmer und Abendessen. Wir nahmen diese Situation natürlich dankend entgegen und hatten so noch die Möglichkeit uns kurz ein Bild von Land und Leuten zu machen.

Mehr Bilder hier…