Best of 2017 #2

Von: Whale Watching im Sydney Harbour, „Skulpturen am Meer“, Picknick auf Shark Island, Road Trip nach Melbourne über Mt. Kosciuszko, Phillip Island, Wilsons Promontory National Park, Eden Camp; Jervis Bay und Silvester in Sydney.

2017 war wirklich ein bezauberendes und ereignisreiches Jahr, kein Wunder das man das Gefühlt hatte es raste nur so an uns vorbei. Nach den Flitterwochen ging es auch gleich schon weiter auf Entdeckungstour nach unbekannten Orten an der wilden Küste Sydney’s, zu Land und zu Wasser…

Kurz bevor die Waalsaison zuende ging, haben wir es noch geschafft unser Geburtstagsgeschenk einzulösen und auf Waalsuche zu gehen. Nach ein paar Funksprüchen zu den anderen Booten, hatten wir dann auch gleich großes Glück und es grüßten uns die ersten Waale. Der Ein oder Andere winkt uns sogar mit der Flosse zu oder zeigt uns die volle Pracht seines Körpers und springt so hoch wie er nur kann. Was für beeindruckende Tiere!
Zu Land gab es dann bei der jährlichen Skulpturenausstellung zwischen Tamarama und Bondi Beach noch vieles zu bestaunen und entdecken….am besten ihr schaut selbst was für tolle Skulpturen dieses mal präsentiert wurden.
Im November zeigte sich dann endlich das australische Wetter von seiner stabileren Seite und wir konnten mit unseren Freunden nach Shark Island, welche sich im Hafen von Sydney befinded, aufbrechen um gebührend auf unsere Hochzeit anstoßen. Leider ging dieses Mal nicht alles so glatt wie geplant, da eine Fähre ausfiel und somit einige von uns nicht auf die Insel konnten. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen Tag bei fantastischem Wetter mit unseren Freunden der mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang endete.

Der nächste Roadtrip lies nicht lang auf sich warten und so hatten wir uns zwischen Weihnachten und Neujahr ein paar Tage frei genommen um noch einige ‚Must Sees‘ von unser Bucketlist abzuhaken.
Erster Stop war Mt. Kosciuszko in den Snowy Mountains, wo wir normalerweise im August Skifahren würden, jetzt im Sommer wollten wir zur Abwechslung jedoch den Gipfel erklimmen. Und so einen Tag vor Weihnachten hhaben wir da oben doch tatsächlich noch Schnee gesehen ☃️. Weiße Weihnacht in Australien haben selbst die meisten Australier noch nicht erlebt!;)
Nach einer weiteren Nacht in unserem komfortablen ‚Rooftop‘ Zelt ging es weiter nach Melbourne, wo mich Ralf am Heiligabend mit einem schönen Hotelzimmer und Swimmingpool auf der Dachterrasse überraschte. Den Abend krönten dann noch ein leckeres Essen, Drinks und ein Spaziergang durch die weihnachtlich beleuchtete Innerstadt. Bevor es weiter geht, erkunden wir am nächsten Tag zu Fuß noch einmal die Stadt, dabei weckt besonders die berühmte Street Art/Graffiti in den Gassen von Melbourne unser Interesse.
Nächster Stop ist Phillip Island, wo man nach der Dämmerung eine der kleinsten Pinguinarten der Welt ganz nah beobachten kann. Einziger Haken bei diesem Schauspiel ist nur, dass diese putzigen Tierchen erst nach Sonnenuntergang aus dem Wasser kommen und wir bis dahin mit hunderten anderen Leuten am stürmischen Strand bei doch relativ kühlen Temperaturen ausharren müssen. Aber unsere Geduld zahlt sich aus und die Pingunie watcheln sogar ganz nah an uns vorbei. Wir bekommen sogar die ganz flauschigen Küken zu Gesicht. Danach ging es zu einem der schönsten Nationalparks in Australien, dem Wilsons Promontory. Die Besonderheit ist hier, dass man die traumhaften entlegenen Orte nur zu Fuß erreicht, d.h. großen Wanderrucksack geschnappt und auf geht es zur unserem ersten Nachtlager, der Sealers Cove. Der 3 Stunden-Marsch vergeht wie im Flug, wenn man bei jedem Schritt darauf achten muss, dass nicht eine Schlange unseren Weg kreutzt. Kurz vor dem Camp, heißt es dann auch noch ‚Einmal bis auf die Schlüpfer ausziehen, bitte!‘, da es keinen anderen Weg durch den reißenden Fluss gibt, als durch zu waten. Am nächsten Tag ging es dann weiter entlang der unberührten Küste zur Refuge Cove, wo man sich beim Schwimmen wie in einer gigantischen türkisen Badewanne fühlt. Nachdem wir uns weiter durch den Dschugel geschlagen haben, erreichen wir für unser letztes Nachtlager Waterloo Bay. Wir sind hier am südlichsten Punkt des australiaschen Festlandes und uns hat dieser Nationalpark wohl mit am besten von allen gefallen.
Die nächsten Stops auf dem Rückweg nach Sydney sind Eden, ein kleines süßes Küstenstädtchen und der Australia Rock. Die letzte Nacht unseres Roadtrips verbringen wir dann noch ganz australisch mit unzählichen Kangaroos am Cave Beach (Jervis Bay).
Ja und wo bekommt man eines der beindruckensden Feuerwerke zu sehen? Richtig, in Sydney und das lassen wir uns natürlich nicht entgehen! Hier muss man wissen, dass dies ein Ganztagsevent ist, da man sich die guten Plätze schon zum Mittag, an einigen Stellen sogar schon ab 8 Uhr morgens reservieren muss. Auf geht es also zum Milk Beach, allerdings wird uns dann schnell von einer lieben Omi erklährt,dass wir am Strand leider nicht bleiben dürfen, da der ab 17 Uhr von der Polizei geräumt und abgesperrt wird, um zu verhindern das Betrunkene die Bote im Hafen kapern. Welcome to Sydney nightlife! Zum Glück wurden wir früh gewart und bekommen noch ein tolles Plätzchen in einem kleine Park nebenan. Den Nachmittag genießen wir dann noch mit unseren neuen Freunden aus England beim Planschen im Hafen und mit kühlen Bierchen. Zum Glück gibt es hier 2 Feuerwerke, eine familienfreundliche Variante um 21 Uhr und dann das Große Finale um Mitternacht, dann lohnt sich das Warten wenigstens! 😉
Aber nun seht für euch selbst….

Juli – September 2016

Von: Wanderungen in und um Sydney, Fitzroy Falls und Kiama Blowhole, Geburtstags Dinner und Masquerade Party, Bondi Beach: Surfing + Picnic, Skiwochenende in den Snowy Mountains, Billy Talent Konzert, Royal National Park, Festival of Winds, Oktoberfest im Brauhaus

Ja ihr lieben wir haben der schrecklichen Australischen Winter bisher ganz ausgezeichnet gemeistert. Die kühleren aber doch zumeist sonnigen Tage waren hervorragend um unsere schöne Stadt zu Fuß zu erkundigen und so ging es an einem Sonntag nachmittag ab hinauf zu den Dover Heights mit traumhaftem Blick auf die Skyline und wundervollen Ausblicken auf die wilde Küstenlandschaft. Die sonnenuntergänge sind auch immer noch fantastisch und wie wir gesehen haben, war es an manchen Tagen genauso warm wie der Sommer in Nordeuropa. 😉

Unser nächster Ausflug mit unserem Kumpel Laiki führte uns zu den Fitzroy Falls im Morton National Park, der für australische Verhältnisse auch recht beeindruckend ist (nach den kanadischen Wasserfällen aber eher als niedlich zu beschreiben). Der Cliff-Walk um den Wasserfall hat uns zudem noch tolle Ausblicke geboten. Nach unserem Rundgang ging es dann weiter zu dem Kiama Blowhole, dass bei entsprechend gutem Wellengang eine meterhohe Wasserfontäne in die Luft spuckt und dabei wie ein Wal klingt.

Ja und dann stand auch schon Ralfs Geburtstag vor der Tür mit einem leckeren Birthday-Dinner begleitet von spektakulären Ausblicken auf die Harbour Bridge und Oper. Es wäre aber kein richtiger Geburtstag ohne eine ordentliche Party! Also haben wir noch richtig auf unsere Masquerade Birthday Party mit all unseren neuen Freunden zu DJ Ralfs Beats abgerockt.

Manchmal gehen wir es aber auch etwas ruhiger an und zum Glück haben wir in unserer “Bondi Bubble”, wie man so schön sagt, alles was das Herz begehrt: Spaziergang an der Küste entlang, surfen oder auch entspanntes Picknick mit Meerblick alles quasi nur ein paar Minuten entfernt! 🙂 Wir haben auch schon ganz putzige Haustiere, unsere Rainbow Lorikeets besuchen uns täglich auf unseren Balkon und fressen uns nun auch schon aus der Hand! 🙂

Australien mit seinen unendlichen Weiten ist aber auch unglaublich vielseitig und hat mehr als nur schöne Strände zu bieten. In der Berg-/Hügelregion namens “Snowy Mountains” gibt es für 3 Monate im Jahr sogar Schnee und Pistenzauber, dass konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Auf ging es also mit unserem deutschen Stammtisch nach Thredbo in ein sehr lustiges Ski Wochenende. Die Pistenbedingung waren vergleichbar mit Skifahren zur Osterzeit, zwei drei gute Abfahrten waren auch dabei aber besonders beim Aprés Ski konnten die Australier mit Live Musik, Schnaps Brettln und Auf dem Tisch bis zum Abwinken punkten! 😉
Und wenn wir schon beim feiern sind, dann geht es glatt weiter zum Billy Talent Konzert, wo wir endlich mal wieder richtig abrocken konnten!

An einem sonnigen Sonntag ging es mal wieder raus aus der Stadt und rein in den Royal National Park für eine traumhafte Tageswanderung zum “Wedding Cake Rock”. Und wie der name es schon verrät, handelt es sich hier um ein atemberaubend weißes Stück Sandstein, was aussieht wie ein Stück Kuchen von Mutter Natur handgeformt. Auf dem Weg dorthin zeigte uns ein Buckelwal auch glatt seine ganze Schönheit und wieviel Spaß er da draußen im Meer hat – Whale Watching for free sozusagen, sehr cool!

Am nächsten Wochenende musste wir das schöne Frühlingswetter wiedermals für einen Wanderausflug nutzen, diesmal mussten. Diesmal ging es zu den Wentworth Falls in dem Blue Mountains, wo wir bereits im Januar schon mal waren nur diesem Abschnitt zeitlich nicht geschafft haben. Das Beeindruckenden an diesem Wasserfall ist, dass man ihn auf halbe Höhe überqueren kann und somit auf die andere Seite den Blick auf den gesamt Wasserfall bekommt.

Mal wieder direkt vor unsere Haustür, am Bondi Beach, fand das “Festival of the Winds” statt – Drachensteigen für groß und klein, mit fliegenden Schlumpf, Schweinen, Walen und weiteren Flugobjekten in allen formen und Farben.

Da Australier auch liebend gerne Bier trinken ist die Oktoberfestzeit und somit deutsche Bräuche total angesagt. Wir konnten uns das natürlich nicht entgehen lassen und reservierten einen großen Tisch im Münchner Brauhaus im historischen “The Rocks” Viertel in Sydney.
Neben 5 speziellen Oktoberfest Bieren frisch aus Deutschland import war auch u.a. mit Wiener Schnitzel, Schweinshaxe und Apfelstrudel für das kulinarische bestens gesorgt.
Natürlich durfte die Live Band und klassiker wie dem Fliegerlied oder dem Holz Michell nicht fehlen und so wurde es wieder eine lange, feucht fröhliche Nacht.

In diesem Sinne hoffen wir natürlich, dass es euch allen gut geht und der Herbst meint es gut mit Deutschland dieses Jahr. Wir melden uns dann zum Ende des Frühlings wieder nach unseren nächsten großen Road Trip 😉

Mai, Juni 2016

Von: Vivid Festival in Sydney, Tina’s B Day, Fiji Escape und Ausflug nach Port Stephens

Wir starten gleich mit ein wenig Zauber von Sydney – Das Vivid-Festival verwandelt jedes Jahr aufs Neue den Hafen von Sydney und viele Teile der Innenstadt in eine riesige Leinwand für Lichtkunst gepaart mit Musik und tollen Idee. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben die verschiedenen Kunstwerke erkundet, besonders spektakulär war aber natürlich die Show an der Oper mit traditionellen Symbolen der Aborigine-Kunst und der „Liebestunnel“ im Botanischen Garten! Hier ein kleines Video von Vivid.

Dann stand auch schon gleich mein Geburtstag vor der Tür, den ich von früh bis Abend ganz entspannt genießen konnte und das Highlight war natürlich mein Geburtstagsessen auf dem Westfield Tower mit meinem Schatz! Ja und dann ging es auch gleich schon auf zu meinem traumhaften Geschenk – auf die Fiji Inseln!:) Nach der Ankunft ging es natürlich erstmal auf Erkundungstour und wo könnte man da besser anfangen, als beim Essen?! 😉 Nach einer leckeren Einführung in die lokale Küche mit Mondschein fehlten uns nur noch ein paar Drinks am Beach, wirklich ein gelungener Auftakt! Nur der nächste morgen kam leider viel zu früh! Wir beiden Schnarchnasen haben es aber pünktlich um 6 Uhr raus geschafft und bevor es weiter zu unser Bootstour ging auch noch was beim Frühstück in der Smugglers Cove abgestaubt! 😉
Von Port Denarau ging es dann auf zur Erkundungstour der Fiji Inseln, vorbei an Southsea Island zu unserem ersten Stop, die Insel Wayalailai.
Von unserem großen Boot, geht es weiter mit einem kleineren zu unserer Insel, da das Riff einfach so flach ist. Und dann heißt es endlich „Welcome to paradise“! Im „Ecohaven“ haben wir unsere eigene „kleine Hütte“, die glatt eine 5-köpfige Familie beherbergen könnte, mit direktem Blick aufs Meer und eigener Veranda! Nach dem Willkommensdrink und kurzem Hinweis, dass der Sonntag auf Fiji absoluter Ruhetag ist, geht es gleich los mit dem ersten Erkundungslauf, hinüber zum Dorf der Inselbewohner. Auf dem Weg dorthin hat Ralf auch gleich einen neuen besten Freund gefunden! Nach der Anstrengung muss man sich natürlich erst einmal standesgemäß ausruhen, allerdings ist die Hängematte nicht nur mein Freund, wie sich schnell zeigt! 😉 Nach einem entspannten Sonntag, geht’s am nächsten Tag gleich auf zur Kajaktour – ein echter Test für unsere Zusammenarbeit, aber nach ein paar Paddelrangeleien finden wir doch recht schnell unseren Rhythmus. Das Ziel unserer Tour die benachtbarte Insel Barefood Kuata mit der „Großen Freiheit“ und Poollandschaft! Für den Sonnenuntergang ging es dann hoch hinaus zum Inselfelsen, der wirklich einen traumhaften Rundumblick offenbarte. Ralf muss natürlich seine Stärke unterwegs am „Wackeligen Stein“ beweisen und tatsächlich bekommt er das kleine Steinchen bewegt! 😉 Dann geht es ganz im Hobbit-Style weiter durch das Grasland bis zum Felsen hinauf, wo sich die Sonne spektakulär für diesen Tag verabschiedet. Am nächsten Morgen kommen wir den Schmetterlingen im Dorf noch einmal näher, die überall umher flattern, bevor es dann weiter zur nächsten Insel geht, der Krieger verabschiedet uns aus der Ferne auch standesgemäß!

Nach reichlich einer Stunde heißt es dann auch schon herzlich willkommen auf Mantaray Island. Das Resort hier ist wieder ganz anders, definitiv größer und touristischer aber super schön, nicht zuletzt wegen dem traumhaften weißen Sand, dem wunderschönen Riff direkt 1m vom Strand entfernt und meinem neuen besten Freund „Gingercat“. Nach einem traumhaften Abendessen geht es dann auch gleich schon zum Abendprogramm mit den Einheimischen, die uns ihren Meke-Tanz und Gesang präsentieren. Damit es tagsüber auch nicht langweilig wird, gibt es viele Unternehmungen wie Kokosnussarmreifen basteln, Volleyball, Schnorcheln mit den riesigen und wahnsinnig beeindruckenden Mantarochen und hunderten von bunten Fischen oder natürlich tauchen mit Schildkröten und Riffhaien (siehe Video am Ende). Wie ihr euch denken könnt, mussten wir natürlich alles ausprobieren und zum krönenden Abschluss gab es wieder einen unbeschreiblichen Sonnenuntergang mit Mister Crabs in der Muschel, wo ich auch meinen Gini aus der Flasche zaubern konnte! 😉 Wir hatten zudem das Glück eine lustige Truppe von neuen Freunden zu finden, mit denen unser Inselaufenthalt einfach genial war! So schnell waren die ersten 5 Tage auch schon rum. Wieder angekommen am „Festland“ wartete auch schon unsere kleiner Flitzer mit dem wir Hauptinsel nun auf eigene Faust erkunden. Auch wenn es nur eine wirkliche Straße um die Insel herum gibt, ist diese in recht gutem Zustand, sodass die Einheimischen mit einem ziemlichen Gasfuß unterwegs sind. 🙂 Wir schaffen es natürlich sicher nach Pasific Harbour und brauchen erstmal nur noch unser Bett! Nach einem ordentlichen Frühstück erkunden wir dann erst mal wieder den Strand – Palm Beach und ein wenig die Umgebung. Die Seerosen waren besonders eindrucksvoll im „Stadtzentrum“, was vielleicht 40 Häuser und einem echt gemütlichen Pub mit live Musik umfasst.
Der nächste Morgen ist immer noch recht feucht, aber das hält uns nicht davon ab die Bootstour den Navua River hinauf zum Dschungel, Wasserfall und Nakavu Village zu machen. Nach einer halben Stunde hört der Regen zum Glück auf und die Sonne macht das schwimmen unterm Wasserfall auch wesentlich angenehmer.
Nach dem wir noch eine Runde mit dem traditionellen Floss den Fluss bereisen durften, wird es Zeit für das typische Lovo-Festmahl im Gemeindehaus des Nakavu Villages. Der Chief unserer Gruppe wird zunächst standesgemäß vom Chief des Dorfes und seinem Sprecher willkommen geheißen. Dann gibt es die traditionelle Kava-Zeremonie. Hier wird ein Pulver der Pfefferwurzel mit Wasser vermengt, das Ergebnis ist quasi dreckiges Wasser mit einer leicht betäubenden Wirkung, was wir alle genießen dürfen. Zuerst bekommt man nun also eine ganze Kokosnussschale voll mit dem Getränkt gereicht, man äußert seine Freude darüber mit dem Wort „Bula“, klatscht in die Hand als größtes Zeichen der Ehre, leert die Schale in einem Zug ohne abzusetzen, gibt die Schale mit dem Wort „Vinaka = Danke“ zurück und klatscht noch 3 mal in die Hände. Die beiden Häuptlinge trinken natürlich zuerst, aber bis alle das Prozedere hinter sich gebracht haben, dauert es natürlich! 😉 Dann gibt es endlich Kokosnussreis und Spinat, feuergeröstetes Gemüse und Fleisch und weitere Leckereien – es schmeckt köstlich! Dann geht es auch schon weiter zu unserem nächsten Abenteuer nach Olosara, einem „Home-Stay“ mit einem Fiji der professioneller Rugby-Spieler ist. Das Haus ist wirklich schön, auch wenn es knappe 30 min und 4 Personen gebraucht hat, um es zu finden! 😉 Die Schotterstraßen sind auf Google einfach noch nicht so ganz korrekt erfasst. Leider ist unser Gastgeber auch noch nicht zuhause, das heißt warten ist angesagt. Das macht sich natürlich mit Pizza und Bier einfacher und dann lädt uns die Nachbarin auch noch kurz zu sich ein bis unser Freund ca. 3h zu spät endlich nach Hause kommt. Fiji-Time eben, die Uhren laufen hier alle etwas langsamer. 😉
Neben traumhaften Stränden, hat die Insel auch wunderbare grüne Hügel und Dschungellandschaften zu bieten, sehr reizvoll, auf geht es dann aber auch schon wieder Richtung Nadi, mit kurzem Zwischenstopp und Spaziergang durch die Sigatoka Sanddünen. Dort werde auch ich endlich aus meiner Fijiflasche befreit! 😉 Noch schnell eine kurze Kuschelrunde mit den Tree-huggern, bevor wir dann zum Strand nach Natadola fahren oder besser uns hin verirren, genau wie das einsame weiße Pferdchen. Zum krönenden Abschluss spielen wir dann noch einmal so richtig im Dreck bevor wir unseren letzten Abend in Nandi genießen. Traumhafter Urlaub mal wieder! 😉

Zurück in Sydney geht es am Wochenende auch gleich auf eine weitere Erkundungstour nach Port Stephens, wo wir im Great Lakes National Park den Australischen Pelikan und Kori Papagei ganz nahe kommen. Der Tomaree Head Summit Walk führt uns hinauf zu einem tollen Aussichtspunkt, bevor es mal wieder in die Dünen geht….

Danke fürs bis zu Ende lesen. Nun viel Spaß mit dem Unterwasservideo und den Bilder. Bis bald!

 

 

September & Oktober 2014

Von: – Wanderung zum Dog Mountain – Special Summer Series – Dinner Cruise in Vancouver – Wanderung zum Eagle Bluff – Kayak-Tour in Port Moody – Wochenende in Seattle – Partynacht in ANZA-Club – Queen Elisabeth Park – Oktoberfest im Alpen Club –Das 1. Mal Kürbisschnitzen – Pilzjagd im Capilano Park – Comedy-Nacht mal anders – Halloween überall

 

So lange das traumhafte Wetter noch auf unserer Seite ist mussten wir es natürlich angemessen nutzen. Man merkt doch immer wieder, dass es in Vancouver recht viele Wohlbetuchte Menschen gibt mit einer ausgeprägten Vorliebe für schöne Autos. Auch der Chevrolet Camaro kommt da oft mal vorbei, ganz besonders schän war allerdings dieses weiß-rote Duo – naja vielleicht brauchen wir ja mal ein Zweitauto! 😉

Das Beste am morgendlichen Biken zur Arbeit ist der grandiose Ausblick, wenn sich die Sonne mal wieder ganz spektakulär erhebt. Einfach immer wieder traumhaft! Und am Wochenende darf dann natürlich das Wandern nicht fehlen. Als erstes ging es hinauf auf den Dog Mountain (neben dem Mt. Seymour wo wir im Winter immer arbeiten waren). Der Ausblick war mal wieder atemberaubend, Ralf wollte gar nicht mehr runter und hat sich sogar verstecken wollen!

Die letzte Party der „Special Summer Series“ hat den Sommer dann auch endgültig verabschiedet, aber es war einfach wieder ein sehr cooler Nachmittag mit wunderschönem Sonnenuntergang und einem mystischem Mondaufgang! Immer wieder im September jährt sich unser beider Kennenlernen, es sind nun auch schon 5 wundervolle Jahre, die wir miteinander teilen und so habe ich meinen Schatz auf eine kleine Dinner-Cruise Fahrt mit wunderschönem Sonnenuntergang entführt! Es war ein traumhafter Abend mit ganz neuen Impression von der eindrucksvollen Stadt in der wir nun schon 1 Jahr leben dürfen!

Schon länger auf unserer Hiking-Liste Stand der „Eagle Bluff“ im Cypress Provincial Park, gern nehmen wir da unseren lieben Micha mit rauf, den Ausblick darf er sich schließlich nicht entgehen lassen! Das dachten sich allerdings auch einige andere – sehr beliebter Aussichtspunt, wie man sieht. Am Ende haben wir uns dann auf jeden fall eine Belohnung verdient, das Granville Island Lager schmeckt dann gleich doppelt so gut – aber bei der Aussicht auch kein Wunder! 🙂

 

Am letzten Tag der Saison, haben wir es zum Glück gemeinsam mit Tomas, Justyna, Matze und Clinton geschafft, das erste Mal uns in die Fluten mit einem Kajak zu stürzen! Nach kurzer Einführung und ein paar Trockenübungen geht es auch gleich los. Es läuft zu unserem Erstaunen auch gleich ganz gut, nur Ralf musste immer gut angefeuert werden, damit er auch immer den Rhythmus hält. Vielleicht war die Flüssignahrung zwischendurch keine gute Idee! Besonderes Highlight kurz vor Schluss waren die süßen Robben, die sich auf den Baumstämmen sonnten und ganz entspannt abhängen. Ach was für ein cooler Ausflug!

Ein ganzes Jahr hat es gedauert bis wir es endlich einmal für ein Wochenende nach Seattle geschafft haben! Freitags nach der Arbeit geht also noch fix über die Grenze, zum Glück ist unser Visum aus Las Vegas noch gültig da fällt die allgemeine Befragung zum Glück recht kurz aus. Der Plan war es noch einen Zeltplatz zu finden, der noch auf hat und uns aufnimmt! Das Glück ist leider dieses Mal nicht ganz auf unserer Seite, so kommen wir einmal zu der Ehre auf dem Parkplatz eines Walmart mit unserem Van zu übernachten! Ralf ist erst nicht ganz wohl bei der Sache, schließlich sind wir doch keine Landstreicher! Aber wir schlafen überraschend gut bis 10 Uhr morgens. Nun aber fix aus dem Schlafsack gekrochen und auf der Walmart-Toilette frisch gemacht! Die Raben haben schon unsere Reste vom Abendbrot für ihr Frühstück genutzt, da wird es auch endlich Zeit für uns was zu beißen zu bekommen! Standesgemäß gönnen wir uns was ganz traditionelles – 1500 kcal Frühstück bei Mc Donalds! 🙂 So gestärkt geht es zur Besichtigungstour in die Stadt und natürlich gehen wir gleich erstmal zur berühmten Space Needle und gleich daneben in das weltbekannte EMP (Museum für zeitgenössische Musik) mit einer Omage an Nirvana natürlich! Neben einem Gitarrenhimmel gibt es hier aber auch noch die Geschichte der Horror und Science Fiction Filme zu erkunden und andere Zeitgenössische Kunstwerke, ja da geht der Ralf sogar mal mit der Milch spazieren. Auf unserem weiteren Spaziergang durch die Stadt sehen wir dann auch gleich einer der typischen Amphibien-Tourbusse zu sehen, die Zu Land und zu Wasser unterwegs sind. Am Hafen genießen wir dann den schönen Ausblick bei lecker Fish & Chips und Fish Tacos. Weiter geht es dann auch endlich mal zu unserer Unterkunft für diese Nacht – ein süßes Haus über Airbnb natürlich! Im schönen Garten legen wir erst einmal die Füße hoch und genießen ein lecker Bierchen! Für den Abend verschlägt es uns ins Party-Viertel, wo wir erst mit einer Horde Fans ein spannendes Football Spiel schauen und später noch im Club zu einem ägyptischen DJ abzappeln. Leider ist unser Abend dann früher zu Ende als gedacht, denn hier im Ami-Land gehen schon um 2 Uhr morgens die Lichter an und alle werden aus dem Club auf die Straße gefegt! Nächster Morgen, bomben Wetter, auf zur Aussichtsplattform im Columbia Tower! Der Blick ist echt der Wahnsinn, von hier oben sieht die Stadt noch ein Stück gigantischer aus und for free können wir von hier sogar das Seahawks Football-Spiel sehen! 🙂 Bevor es dann auch gleich schon bald zurückgeht, geht es noch schnell ab ins Nasse zum Waterfall Garden, weiter auf eine kleine Rundfahrt mit der Fähre und auf dem Weg zurück zum Auto noch schnell am ersten Starbucks-Cafe überhaupt vorbei. Auch wenn wir auf dem Weg zurück ganz schön lange an der Grenze anstehen müssen, so verabschiedet sich die Sonne doch wenigstens mit einem schönen Untergang!

 

Zurück in Vancouver steht mal wieder der ANZA – Club auf dem Programm, dieses Mal legt Ralf aber mit unserem neuen Freund Folke auf! Die Chemie stimmt zwischen den beiden und so füllt sich der Dancefloor recht flott, die beiden harmonieren so gut, dass sie sogar zum DJ Oktopus mutieren!

Nach so einer Partynacht und einem gemütlichen Start in den Tag, gibt es doch nichts schöneres als einen “Walk in the Park”. Zum Glück gibt es gar nicht weit von unserer Wohnung entfernt den Pacific Spirit Park, den wir bislang noch gar nicht erkundet haben! Auf geht es also durch den Busch im Sonnenschein, dass gefällt auch den Spinnen auf ihren gigantischen Netzen.

Ein anderer sehr schöner Park ist der Queen Elisabeth Park, vor allem wenn sich das Laub so schön beginnt einzufärben. Von hier hat man auch einen guten Blick auf Vancouver Downtown.

Auf das Originale Oktoberfest haben wir es ja dieses Jahr nicht geschafft, aber zum Glück gibt es hier in Vancouver im Alpen Club auch ein lustiges Duplikat! Mit unseren Freunden vom Stammtisch nehmen wir auch gleich erstmal einen ganzen Tisch ein und stärken uns mit Schnitzelbrötchen, Weißwurst, Kartoffelsalat und Brezeln! Nach dem guten Einstieg geht es dann weiter mit Hopfen-Flüssignahrung, damit das Tanzbein auch schön locker bleibt! Bis kurz vor Schluss sind wir natürlich dabei, dann zieht es mir leider beim exzessiven Tanzen auf der feuchten Tanzfläche die Füße davon und Schwups ging es eine Etage tiefer! Zeit zu gehen! 🙂

Traditionell in Nordamerika ist der Oktober ja vom Halloween-Rausch gekennzeichnet. Egal ob beim Shopping, auf der Straße oder in der Bahn, an gruseliger Deko und komischen Gestalten kommt man einfach nicht vorbei. Ralf nutzt das aber gleich, um neue Accessoires zu finden! Eine ganz wichtige Tradition darf da natürlich auch nicht fehlen – Das Kürbisschnitzen! Zum allerersten Mal ging es also für uns auf eine „Carving“ Party, wo wir unter Anleitung unserer kanadischen Freunde unsere ersten Kürbisse geschnitzt haben und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen, es hat immerhin für den 2ten Platz gereicht! Nebenbei wurden natürlich klassisch Horrorfilme geschaut und gruselige Snacks gereicht! Wie sehr hier alle im Kürbisrausch waren, ließ sich auch gut an der nächtlichen Science World sehen, die zum Kürbis mutierte.

Zur Abwechslung sind wir vor dem Halloween-Wahn mal in den Busch geflüchtet, um uns auf unsere erste Pilzsuche im Capilano River Park zu begeben. Auch wenn die Pilze hier zum Teil ganz anders aussehen, so gilt zumindest auch hier die Regel – Röhrenpilze sind essbar! 🙂 Nach dem Motto werden diese auch alle fein mitgenommen, auch wenn die Ausbeute nicht riesig war, für uns beide hat es gereicht und trotz ein paar Zweifeln über die Verträglichkeit auch geschmeckt! 🙂

Sonst ging es dann noch zu einer interessanten Stand-up-Comedy-Show ins Rio Theater wo natürlich auch Monster zur Strecke gebracht werden mussten. Ja und Granville Island ist immer einen Ausflug wert, auch oder besonders im Herbst mit all dem schönen bunten Laub!

Und dann stand endlich das Halloween Wochenende vor der Tür! Bei mir auf der Arbeit haben sich alle Departments in Disney-Charakter verwandelt: Von Arielle, über Dschungelbuch, böse und gute Feen, Aladin und Batman, alle waren dabei und hatten verdammt viel Spaß! Am Abend ging es dann weiter zur Hausparty von meinem Kollegen. Die 3 Apartments aus seinem Haus hatten sich alle zusammengeschlossen und so konnte man von Wohnung zu Wohnung marschieren, viele spannende Leute kennen lernen, lustige Spiele spielen oder einfach nur trinken und tanzen! 🙂 Am nächsten Abend ging es dann auf zur „Parade of the lost Souls“, wo Ralf aka „The Green Skeleton“ und Folke als „Red Power Ranger“ auflegten und die Menge beim heißen Street-Rave zum abzappeln brachten! Neben der lustigen Gestalten auf der Tanzfläche gab es auf dem Open-Air Gelände noch viele weitere verlorene Seelen, Künstler, Musiker, Trommel-Gruppen und gespenstische Zelte zu bewundern. Eine ganz andere Welt in die wir hier für ein paar Stunden entfliehen durfteb, sehr spaßig auf jeden Fall, dass wurde dann auch noch mit einem schönen Absacker im Pub begossen! 🙂 (Hier gehts zum Video)

So den Herbst haben wir damit auch verabschiedet, nun kann der Winter kommen!

August & September 2014

Von: Surfen auf Vancouver Island – Besuch aus Hamburg von Verena – Hike auf Quarry Rock – Road Trip mit ganz viel Natur: Whitehorse – Watson Lake (Schilder-Wald) – Geisterstadt Hyder – Smithers – Barkerville (Gold Rush) – Clinton – Joffre Lakes – Whistler – Vancouver

 

So nach einem längerem Päuschen, bedingt durch den traumhaften Sommer und vieler Erlebnisse, gibt es endlich wieder Fotonachschub und das gleich in geballter Ladung! J

Wir beginnen mit einem Surft-Trip auf die verwunschene Vancouver Insel. Zusammen mit ein paar Freunden vom dt. Stammtisch haben wir zum langen Wochenende Anfang August gern erstmal 3h Anstehen für die Fähre in Kauf genommen, um die Mystik von Ucluelet zu erkunden! Nach etwa 10h erreichen wir glücklicherweise auch noch unseren Zeltplatz! Nach ausgiebiger Frühstücksorgie mit kurzem Kampf um die Flamme unserer 2 Gasbrenner für 9 Personen, geht es dann erst einmal auf Erkundungstour an urischen Bäumen hinab zum nebelverhangenen Strand am Wya Point. Willkommen in einer anderen Welt, da schwebt sogar Ralf gleich davon. Nach einem entspannten Tag am Strand und Kursbuchung, geht es nach dem abendlichem grillen noch auf einen Spaziergang zum Leuchtturm von Ucluelet mit traumhaftem Sonnenuntergang. Am nächsten Tag geht es dann endlich auf zum Surfen! Also erstmal in den Neoprenanzug gequetscht, Surfbrett abgecheckt und dann ab ins kühle Nass. In den ersten beiden Stunden hielt sich der Nebel auch noch schön über dem Meer, so war es wenigstens nicht so hieß! Das Kursziel auf dem Brett stehen& bissl die Welle surfen, erreichen wir zum Glück beide, aber ich kann euch sagen, dass ist harte Arbeit und auch ein bisschen respekteinflößend diese Naturgewalten zu reiten! J Danach sind wir auch alle nur noch so fertig, dass wir am Feuer mit Marshmallows versacken! =) Am nächsten Tag wollten wir eigentlich auch noch mal rauf auf das Surfbrett, da uns allerdings jeder Muskel schmerzte, haben wir uns noch für einen schönen „Walk in the Park“ entschieden und dann schon mal den Weg zur Fähre angetreten. Auch hier mussten wir wieder ein paar Stündchen warten, um endlich das Festland zu erreichen, aber zum Glück kann man sich ja immer die Zeit damit vertreiben eine gute Wurst zu grillen! =) Endlich auf die Fähre gekommen, genießen wir dann auch wieder den schönen Sonnenuntergang – bis auf den Muskelkater ein sehr gelungenes Wochenende! J

Back in Town genießen wir einmal das Outdoor-Kino im Stanley Park und schauen uns nach zig Jahren Dumm und Dümmer an! Einfach genial!

Montagabend hieß es für uns im Sommer immer ab zum Beachvolleyball, selbst Verena hatte dabei Spaß! Meine Liebe Freundin aus Hamburg (die ich in Neuseeland kennenlernte) hat uns Anfang August einen Besuch abgestattet und natürlich haben wir Ihr gern die Vorzüge unseres schönen Vancouvers gezeigt, angefangen beim Wreck Beach, über Drumsnight am Third Beach mit wunderschönem Sonnenuntergang, Korean Barbecue, Shopping, Comedy-Club-Besuch, Abstecher in den Busch und über die lange Capilano Hängebrücke hinweg. Alle Abenteuer haben wir natürlich mit Bravour bestanden und am Ende sogar eine Auszeichnung bekommen! J Das Sommer-Kino am Canada Place mit den Gostbustern war leider ins Wasser gefallen, daher mussten wir dann leider die Fortsetzung unseres gemeinsamen Lieblings Step-Up schauen! Es war eine sehr schöne Woche mit dir lieben Verena, vielen Dank für den Besuch!

Wochenende – Sonne: Auf zum Hiken! Diesmal von der schönen Bucht in Deep Cove in North Van aus hinauf zum Quarry Rock, wo wir mal wieder mit einer wunderschönen Aussicht belohnt wurden, nur leider sind wir am Haus von Will Smith nicht vorbei gekommen! Aber beim entspannten Picknick am Strand ist uns was anderes vor die Linse geschwommen! J

Beim ersten Event waren wir dabei, deshalb, konnten wir natürlich nicht bei der „Special Summer Series im Stanley Park“ fehlen! Wieder ein sehr entspannter Nachmittag mit Freunden im Park und Tanz zu netter elektronischer Mucke und tollen Eindrücken auf das nächtliche Vancouver auf dem Rückweg!

Ja und dann war es auch schon Zeit für unseren 2500 km Road Trip von Whitehorse (Yukon) zurück nach Vancouver! Also erstmal ab in den Flieger um auf den wohl kleinsten Flughafen AK Bahnhof zu landen. Da man 40 Min auf den Bus in die Stadt wartet und in 40 min auch in die Stadt gelaufen ist, entscheiden sich Ralf, meine Krackse und ich uns für einen schönen Spaziergang. Der wird nach 10 Min jedoch jäh unterbrochen, von einer netten Omi, die uns gern in ihrem Auto mit in die Stadt nehmen will, na da können wir ja nicht NEIN sagen, oder? Sie schafft uns sogar bis zu unserem schönen historischen Bed & Breakfast gegenüber von der katholischen Kirche! J Nach einer kurzen Entspannungsrunde in den super bequemen Sesseln und einer Rundtour im Garten geht es mit den Hauseigenen Rädern auf Erkundungstour in Whitehourse. Von der Tram, über den Public Market, dem Schaufelraddampfer Klondike, dem Yukon River mit Staudamm und Denkmälern ist alles dabei. Dann sind auch endlich Katrin und Andreas in der Stadt eingetrudelt, unsere beiden Mitstreiter für den Road Trip. Sie konnten sich zum Glück auch schon etwas einfahren auf ihrem Weg von Anchorage (Alaska) bis hier. Da haben die beiden und wir uns natürlich erst einmal etwas Entspannung verdient, ab geht es also in die Hot Springs! Am nächsten Tag geht es dann auch nach dem lehrreichen Fischleiterbesuch mit riesen Lachsen endlich auf unseren Road Trip!! Erster grandioser Aussichtspunkt: Blick hinab in den Miles Canyon. Dann gibt es erstmal nicht viel außer sehr viel Wald und Landschaft zu sehen bis wir Teslin für einen Zwischenstopp im Museum für den großen Straßenbauer im Yukon erreichen. Aber schon mal cool zu sehen, mit welchen Maschinen das früher im Straßenbau auch ging! 😉 Dann geht es weiter durch bezaubernde Landschaften, bis wir endlich unseren ersten Bär sehen. Andreas unser Adlerauge hatte zum Glück ganz emotionslos angekündigt das da grad ein Bär war, das hieß für uns also umgekehrt und Fotos raus! Was uns vor die Linse lief war umso bezaubernder, eine Bärenmutti mit 3 Kleinen – so putzig, zumindest so lange man den Abstand einhält! J Nächstes Zwischenziel Watson Lake – Schilderwald! Hier haben Menschen weltweit (ganz erlaubt natürlich), Schilder von überall hierher mitgebracht, um den Wald nun mit über 78 000 Schildern zu pflastern. Natürlich finden wir hier Berlin, Freital und Dresden wieder! J Nach kurzer Stärkung im Diner, wo wir als Tourist sofort identifiziert und wie Aliens angestarrt wurden – offensichtlich sind die hier selten, warum nur? – Geht es weiter am nächsten Bär vorbei, über einsame Straßen zum schönen Boya Lake, um mal wieder die Füße zu vertreten. Bevor wir unsere Bleibe für diese Nacht in Dease Lake erreichen, rammen wir nur fast noch eine Cow Moose (Elchkuh) und werden vom Blitz erschlagen – nicht ganz war zum Glück nur ein Chinaböller zur Begrüßung! J Nach einer erholsamen Nacht geht es weiter mit Frühstück im Auto auf unsere nächsten knapp 730 km für diesen Tag. Zwischenziele zum Mittag: Der riesige Bear Glacier, das süße Städtchen Stewart mit Mittagspause und der freundlichsten Geisterstadt in Alaska – Hyder! Neben der verlassenen Stadt gibt es hier on Hyder noch den Salmon River zu sehen, wo in dem sehr flachen Flusslauf unzählige Lachse versuchen gegen die Strömung zu Schwimmen. Im Morgengrauen und während der Dämmerung kann man hier auch wunderbar Bären beobachten. Leider verirrt sich am Nachmittag keiner hierher, da bleiben mir nur die Fälle vom Schwarz- und Grizzly-Bären zum Streicheln! Weiter geht es dann auch schon in Richtung Smithers, wo wir nach kurzer Verirrung im Hinterland und gefühlten 50km auf unbefestigter Straße irgendwo im nirgendwo bei Tammo auf der Ranch stranden, um endlich eine Nacht in der Blockhütte zu verbringen! Der liebe Hauswirt hat hier alles allein aufgebaut und liebevoll eingerichtet, einfach traumhaft! Ganz traditionell kümmern sich die Frauen natürlich um das leibliche Wohl und die Männersch um die warme Stube! J Unbezahlbar ist aber einfach die Aussicht ins Grüne gewesen von der Veranda mit dem morgendlichen Kaffee in der Hand! Das riesige Gelände der Ranch mussten wir natürlich am Morgen mit dem Haushund Snuff erkunden, da hat der Aussteiger aus Holland wirklich einen wunderschönen, aber sehr abgeschiedenen Platz zum Leben gefunden. Den Blick in den Canyon müssen wir natürlich auch noch mitnehmen und einmal schnell durch Smithers bummeln und ein Eis im Moose Hut schlabbern, dann geht’s back on the Road. Es gibt natürlich auch hier wieder ganz viel Natur, schöne Seen wie den Fraser Lake und ganz viel Holz zu sehen! J Unser abenteuerliches Nachplätzchen finden wir diesmal in Hixon im Paradise Motel, wo uns die korpulente Tina ganz liebenswürdig empfängt und uns in unser Zimmerchen führt, fehlt nur noch das unsere kanadischen Wanderarbeiter im Nachbarzimmer die Axt auspacken und einen auf Serienkiller machen, dann wäre der Film perfekt. Das Örtchen hat nämlich leider sonst rein gar nix zu bieten und bis auf der kleine Supermarkt macht alles um 6 abends zu. Wie Tina uns empfiehlt könnten wir auch gern durch den Fluss waten, um in den Ort zu gehen und zu schauen, ob das Pub noch offen hat. Wir entschieden uns doch für das Auto, man weiß schließlich nie, was da plötzlich aus dem Busch springt. Der Wirt vom Pub macht grad zu, also schnell Mikrowellenfutter und ´ne Fertigsuppe geholt und in der Miniküchenzeile Abendbrot gekocht. Durch die eigenartigen Gerüche im Zimmer, die jedoch nicht daher stammen, dass wir das Duschen im modrigen Badezimmer verweigern, sind wir aber zum Glück alle schnell benebelt und schlummern süß! Am nächsten Tag wollen wir dem Goldrauch etwas näher auf die Spur kommen und ab geht es nach Barkerville! Das detailgetreu nachgebaute Städtchen wird von verschiedenen Schauspielern bewohnt und in liebevollen Führungen wird durch das Leben vor 150 Jahren geführt. Ich konnte sogar selbst Goldschürfen und ein paar Krümel aus dem Dreck waschen! Dann ging es weiter zum Tagesziel Clinton, einem süßen Städtchen im Fraser Valley. Nach landestypischer Kost – Rippchen und Pommes – ziehen uns leider Katrin und Andreas voll ab beim Billiard. Auf unserem vorletzten Streckenabschnitt, genießen wir den Ausblick auf die langsam immer höher werdenden Berge um uns herum und natürlich die freundlichen Lollipop-Men von den Baustellen. Dann geht es auch schon hochhinaus zu unserer Wanderung zu den 3 Joffre Lakes, eigentlich kann man sich die Strapazen fast sparen, wenn doch nach den ersten 10 min der erste See schon so toll aussieht! 😉 Naja aber nun sind wir einmal da, also hinauf den steilen Weg zum 2ten wunderschönen See und dann weiter über die Felsen kletternd zur dritten Perle! Schnell den Ausblick und ein erfrischendes Bad im Gletschersee genossen, dann geht es auch schon wieder hinab, schließlich wollen wir noch weiter nach Whistler! Nach dem wieder recht anstrengenden Tag haben wir uns definitiv ein schönes Bad im Jacuzzi und ein leckeres Essen in der Old Spaghetti Factory verdient! Nächster Morgen – nun müssen wir aber wieder schnell nach Vancouver, mal wieder bissl arbeiten, nur schnell Zwischenstopp an den Shannon Falls, die im Sommer aber deutlich kleiner sind! Wie könnte man den Abschluss einer so schönen gemeinsamen Reise besser genießen als mit Sushi zum Sonnenuntergang am Strand? Ja eben, also los geht’s! Vielen Dank liebe Katrin und Andreas für den coolen Road Trip und euren Besuch!

Und euch, viel Spaß beim Bilderschauen!

Google Maps Whitehorse – Vancouver Trip:
https://mapsengine.google.com/map/viewer?mid=zaETJdBY6eTM.kzCDvbQfWCB4

 

Juli 2014

Von: Canada Day – Ralfs Big Geburtstag – Las Vegas Baby + Grand Canyon – Vancouver Crab Park – Camping und Hike auf den Garibaldi Lake – Hike auf Burnaby Mountain – Celebration of Lights – White Rock Beach – Richmond Nightmarket

 

Hey liebe Homies,

Der Juli war einfach traumhaft! Herrlich warm und sonnig, nur 1 Tag kurz regen und immer schön am Strand gewesen. Aber das reicht uns natürlich noch nicht, einige neue Erkundungen standen wieder an!

Gleich zum 1. Juli haben wir mit dem Canada Day, den zarten 147. Geburtstag dieses traumhaften Landes gefeiert. Es gab natürlich ganz viele Fahnen, Pins und Hüte in Rot-Weiß vor free an allen Ecken, aber für so einen Landesgeburtstag hätten wir schon ein etwas größeres Fest erwartet. Rund um den Canada Place gab es einige Foodtrucks und eine Bühne aber das war es eigentlich schon. Dafür wurde am Robson Square fröhlich Gras an alle, zum Teil for Free, ausgegeben….auch eine interessante Idee, den Geburtstag zu feiern. Aber generell wird hier mit dem Thema sehr locker umgegangen. Wir haben uns aber eher auf die Spezialitäten an den Foodtrucks konzentriert und ein wenig der gewöhnungsbedürftigen Musik gelauscht. Zum krönenden Abschluss haben wir uns dann in Coal Harbour das schöne, aber doch recht kleine Feuerwerk bestaunt.

Dann stand auch gleich schon Ralf´s ganz spezieller Tag vor der Tür – sein XX. Geburtstag! =) Dem Anlass gebührend haben wir erstmal im The Fairmont Hotel Vancouver ein Dinner der Extraklasse mitHummer, Krebsbeinen, Thunfisch-Sashimi, Königs-Krappen, Rumsteak für Ralf und Lamm für michgenießen dürfen (Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Verena, Carmen& Alex)! Im Anschluss haben wir noch in Joes Apartment, einem süßen Club on Granville Street, in den Geburtstag hinein gefeiert. Ein paar Stunden später und nach einigen Stoßgebeten zu Petrus haben wir dann am Strand mit einem coolen BBQ und unseren neuen Freunden weitergefeiert, bis die Sonne sich wieder verabschiedet hat…

3 Tage später hieß es dann auch schon „Vegas Baby“! Das Geburtstagskind würde also eingesackt und nach Sin-City verschleppt, wo sonst kann man auch seine Jugend verabschieden! 😉 Beim Anflug hatten wir auch eine Bombensicht, keine Wolke in der Wüste und der „Strip“ (Partymeile) direkt unter uns. Selbst den Stratosphere-Turm von unserem Hotel konnte man schon sehen, sehr coole Landung kann ich euch sagen. Mit dem Bus ging es dann vom Airport auch gleich schon ab ins Hotel. Las Vegas ist aber auch glaube ich die einzige Stadt, wo der Airport-Bus mal günstiger ist als alle anderen. Ganz klar, man will hier die Leute ganz schnell in die Stadt bringen, um ihnen dort das Geld aus der Tasche zu ziehen! J Kaum angekommen, muss man mit erst einmal mit der Reizüberflutung an Wüstenhitze, krassen Bauten, blinkenden Automaten, unzähligen Verlockungen und mega-kalten Klimaanlagen klar kommen. Aber diese künstliche Stadt mitten im Nirgendwo ist schon einfach beeindruckend!

Wo sonst könnte man eine bessere Orientierung am ersten Abend bekommen, als beim Dinner im Stratosphere-Tower mit Blick auf die ganze Stadt? Also wir natürlich gleich hoch und neben dem lecker Essen die glitzernde Stadt genossen und den Weg für die spätere Erkundungstour betrachtet. Ein gefühltes Augenzwinkern später sind wir auch schon am Strip und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. In Mitten von Belagio, Caesars Palace, Paris, New York New York, Showgirls und öffentlichem Alkoholgenuss!

Am nächsten Tag machen wir uns auch gleich schon wieder auf zu einem weiteren Highlight: Mit dem Mietwagen und dem Hinweis unseres lieben Car Clerk folgend geht es auf zum Südlichen Teil des Grand Canyon! Erster Zwischenstop: Lake Mead and Hoover Dam – ein riesiger Staudamm direkt auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona, sehr schön und beeindruckend. Für alle Fans von Transformers, ja das war der Schauplatz für die Szenen am Staudamm und wir haben es live gesehen, sehr cool!

Ein paar Stunden und Kilometer auf der der berühmten Route 66 später erreichen wir am Nachmittag auch endlich den Grand Canyon – einfach überwältigend! Für 25$  ist der Eintritt, Parken und eine Shuttlebus-tour durch den Park und Canyon-Rand entlang mit inkludiert. An den empfohlenen Aussichtspunkten steigen wir natürlich immer brav aus und halten alles in intensiven Foto Sessions fest. Zum Glück ist es am Nachmittag hier auch nicht mehr so heiß und überfüllt, also waagen wir noch einen kleinen Spaziergang und fiebern dem Sonnenuntergang entgegen. Zusammen mit einigen anderen ;), konnten wir uns einen sehr schönen Aussichtpunkt sichern und die glühend roten Felsen bewundern, was für ein Naturschauspiel. Kaum hat sich die Sonnte verzogen ist auch ganz fix kalt und dunkel hier, aber zum Glück kommt der Shuttelbus recht flott und wir können die Nachtfahrt nach Las Vegas beginnen. Viel geht in der Wüste nicht kann ich euch sagen, aber es fährt sich so ganz gut – umso beeindruckender ist die Einfahrt nach Las Vegas mit all den bunten Lichtern. Um das Auto noch komplett auszunutzen, fahren wir natürlich auch noch einmal den Strip hinunter und posieren am berühmten Las Vegas Zeichen! Fertig aber sehr zufrieden schaffen wir es dann auch gegen 4 Uhr morgens ins bett – was für ein Tag. Um so entspannter startet der nächste mit lecker Frühstück im Roxy Dinner und anschließender Pool-Time in unserem Hotel auf dem Dach der 8. Etage! Am Abend geht es dann zur „Le Reve“ Show im Wynn Hotel und Automaten zocken. Eine Show in Vegas ist ja Pflicht und diese können wir wirklich empfehlen! Französisch für Traum ist diese auch einfach nur traumhaftschön und gleichzeitig so beeindruckend an Akrobatik, Bühnentechnik, Licht- und Wassereffekten! Nur daran zurückerinnert bin ich noch ganz verblüfft. Im Anschluss lassen wir uns noch einmal vom Strip verzaubern auf unserer Erkundungstour die Zweite mit u.a. dem Luxor Hotel, Eis essen im Venetian und posen mit Bumbel-Bee.

Letzter Tag in Vegas und Finale der Fußball WM mit Deutschland – Argentinien! Nach erfolglosem Versuch das Spiel im Hofbräuhaus bzw. Hard Rock zu schauen, finden wir uns vor der großen Leinwand im Planet Hollywood rechtzeitig zum Spielbeginn ein und nach langem zittern mit unseren deutschen Fans sind wir auch endlich Weltmeister! Nach einem kurzen Abstecher in das alte Down Town von Vegas wird es leider auch schon Zeit für den Rückflug bei Nacht mit einem grandiosen letzten Blick auf die Wüsten-Stadt. Zu hause angekommen werden wir von Jennifer und Ester mit Wein begrüßt.

Vancouver ist nicht nur die Stadt der Strände, sondern hat auch unzählige Parkanlagen und an einem sonnigen aber nicht ganz so heißen Nachmittag bietet sich nicht besser an als Eis essen im Crab Park mit Blick auf den Hafen und Downtown. Im Anschluss geht es dann auch gleich mal wieder zum Dt. Stammtisch, um unseren Freund Micha für seinen Yukon Roadtrip zu verabschieden. Oben drauf gab es noch lecker Jack Daniels und Jim Bean zum kosten for free, coole Sonnenbrillen und T-Shirts! J

Ein freies Wochenende – prima, auf geht es zum Camping! Cal Creak Camping Ground , kurz vor Whistler, direkt am Fluss und mit romantischem Lagerfeuer. Unsere Würstchen grillen wir auch mit ganz ausgefeilter Technik, das Ergebnis war aber lecker! J Am nächsten Tag geht es dann auf unsere Wanderung zum Garibaldi Lake. Die ersten 6km geht es mal wieder nur steil bergauf, immer mal wieder vorbei an Wasserfällen und ganz viel Bäumen! J Die letzten Kilometer führen uns immer mal wieder über kleine Brücken bis wir endlich den traumhaften See erreichen. Während unserer Mittagspause regnet es sich draußen kurz ab, damit es pünktlich für den Rückweg wieder schön wird. Nach über 20km sind wir dann auch froh wieder zurück am Auto zu sein, für die traumhafte Wanderung haben sich jedoch die Strapazen gelohnt! J

Burnaby Mountain mit einem schönen Ausblick über die City und den Meeresarm stand auch schon länger auf unserer To-Do-Liste und nun war es endlich soweit. Auf unserer Tour den Uni-Hügel hinauf, wo auch sonst könnte man besser einen Uni-Campus erreichten, finden sich auch vom Weg abgekommene Autofracks, Gas-Pipelines und reisen Stromleitungen, sehr idyllisch! 😉 Umso schöner war  der traumhafte Ausblick von oben zu genießen. Zufällig sind wir in gleich zwei Hochzeitsgesellschaften geraten, die sich das Restaurant im Gipfel des Berges als ihren Ort zum Ja Wort ausgesucht haben.

Highlight des Sommers für viele Vancouveriten: die „Honda – Celebration of Lights. Drei Nächte, drei Nationen und dreimal 30 Minuten mega Feuerwerk! Zu Silvester gab es ja hier leider gar nix, dafür nun aber umso größer! Um alle schon einmal einzustimmen hat natürlich erst einmal die Wasserwacht ihre riesen Boote präsentiert. Mit ganz vielen weiteren Interessierten haben wir uns dann zur Eröffnungs-Show an English Bay getroffen um uns vom Team USA verzaubern zu lassen – richtig cooler Start.

Sonniger Sonntag – ab in den Kurzurlaub nach White Rock! Nur 1h südlich von Vancouver und kurz vor der amerikanischen Grenze haben wir es uns in diesem malerischen Örtchen mit einem riesigen weiß angemalten Felsen am Strand gut gehen lassen. Zum Tagesabschluss ging es dann noch mit Justyna und Tomas zum „Richmond Nightmarket“. Hier kann man ganz viele unbekannte, leckere, meist asiatischen Köstlichkeiten probieren, aber auch die Klassiker wie, Deep Fried Snickers oder Eishörnchen!

Dann gab es auch mal wieder Besuch – Simone und Christina aus Dortmund haben sich für einen Tag und eine Nacht in Vancouver eingefunden. Nach einer schönen Radtour durch die Innenstadt ging es am Abend noch zur Drum-Party am Third Beach im Stanley Park! Danke Mädels, war schön mit euch!

Gebührender Abschluss des Monats – Feuerwerk von Team Frankreich bei der Celebration of Lights und man mag es kaum glauben, es war sogar noch einmal Besser als die USA – lag bestimmt an der hübschen französischen Musik dazu! 😉

Februar 2014

Von: Chinesisches Neujahr – Super Bowl – Ausflug in die USA zu Mt. Baker – Rocky Mountains/ Jasper

Für uns hat das Jahr ja schon lange begonnen, doch Dank der großen chinesischen Bevölkerung hier, gibt es in Vancouver noch ein zweites Neujahrsfest mit großer Parade: Das Chinesische Neujahrsfest über zwei Wochen haben wir also auch mitgenommen! Das Jahr des Pferdes haben wir mit ganz vielen anderen Gleichgesinnten begrüßt und uns an der Farbenpracht der bunten Drachen und Tänzer erfreut. Schon cool das einmal live sehen zu können.

Ganz Nordamerika ist außer Rand und Band…was ist denn da los, keine Angst nur Football und zwar das Saison-Highlight, das große Endspiel, der Super Bowl! Ein ganzer Nachmittag wird also zuhause mit den Freunden vor dem Fernseher, mit ganz viel Essen und Bier verbrach. Dieses Mal stehen sich die Seahawks und die Broncos´ gegenüber. Wir sind live Zeuge des unglaublichen Durchmarsches von den Seattle Seahawks und ihrem ersten Super Bowl-Gewinn mit 43 – 8! Ganz lieben Dank nochmal an Gabriel und Olga für den lustigen Nachmittag!

Nach dem wir nun schon fast ein halbes Jahr so nahe an der US-Grenze wohnen, dachten wir uns so langsam wir es Zeit mal „rüber“ zufahren und die Vorzüge der USA zu genießen und so ganz nebenbei noch das Visum für ein Jahr zu verlängern. Auf geht es also Richtung Abbotsford (CA) wo man nach Sumas (US) einreisen kann. Wir sind kurz vor neun da, so früh stehen die Kanadier sonst nicht auf am Wochenende, demzufolge ist zum Glück nichts los. Wir dürfen also erst einmal in die USA einrollen, um dann auch gleich ins Office zu stapfen und das Touristen-Visum für die Einreise auf dem Landweg für 12$ zu bekommen. Dann geht’s bitte gleich wieder zurück nach Canada, um die Verlängerung für das kanadische Visum in meinen Pass zu bekommen, nicht, dass ich mir noch überlege in den USA zu bleiben! Schon lustig diese immerwährende Panik vor Zuwanderern. 🙂 Aber nach dem der ganze Papierkram endlich getan ist, geht es weiter auf die Piste….irgendwie aber schon komisch, wenn das Begrüßungskomitee auf Amerikanischem Boden aus einem Geist, einer Feuerwehr und der Amerikanischer Flagge (so weiß man wenigstens wo man ist) besteht! 😉 Nach einer halben Stunde durch die karge Washingtoner Landschaft erreichen wir endlich Mt. Baker. Wie wohl häufig, hüllt er sich in Nebel und Schneeflocken, das lässt uns aber kalt, der Schnee ist toll und so brausen wir die Pisten hoch und runter. Anders als In Canada gibt es hier sogar ein etwas kleineres süßes Hüttchen auf der Piste zum Jause machen! Da müssen wir natürlich rein und uns kurz am Kamin wärmen. So toll! 🙂 Der Wettergott hat sich durch unsere brav geleerten Teller auch zum Abschluss des Tages noch etwas Sonne und blauen Himmel entlocken lassen! Sehr schöner Tag, was wir nach Billigtanken und günstig Alkohol und Milchprodukte shoppen im Amerikanischen Grenzgebiet nur noch durch ein echtes „German Schnitzel“ im „Old Bavarian Haus“ krönen können. Sau lecker sag ich euch!

Das Highlight im Februar war auf jeden Fall unser Valentines-Trip in die Rockies, auch wenn die Fahrten zum Teil abenteuerlich waren! Wir starten am Freitagnachmittag – Rush-Hour in Vancouver- Richtung Osten bei Sonnenschein und mit einem ganz netten kanadischen Mitfahrer, der uns gleich mit allen Tipps und Cookies vom Rücksitz versorgt. Kaum erreichen wir in Hope den „Coquihalla Highway“ verlässt uns auch gleich ein bisschen die Hoffnung. An der Wetterschneise fahren wir geradezu ins Schneechaos. Kaum vorstellbar wie sich die Wetterbedingungen innerhalb einer Minute so verändern! Auch wenn an der Seite immer wieder Trucks liegen geblieben sind, fährt uns Ralf ganz souverän durch den Schnee. Auf halber Strecke, lassen wir unseren Mitfahrer raus und genehmigen uns erstmal zur Stärkung einen schönen Burger im traditionellen Diner! 🙂 Dann geht’s auch schon weiter, wir wollen ja schließlich noch in Jasper ankommen. Die Bedingungen werden nicht unbedingt besser, zwar weniger Schnee dafür Nebel und wenig Straßenmarkierungen. Schon ein anderes Fahren, aber zum Glück geht es zumeist nur geradeaus. Kurz nach Mitternacht und ca. eine Stunde vor Jasper, wir schon voller Vorfreude auf unser Bett, schließt man doch glatt die Straße vor uns. Oh Nein, auch das noch! Man sagt uns nur sie müssen die ganzen liegen gebliebenen Trucks von der Straße holen und manche den Berg hoch schleppen, das kann dauern! Keine Raststätte oder ein Shop in der Nähe, also legen wir ein kleines Nickerchen ein. Aller 30 min, klingelt der Wecker und wir checken die Lage. Nach 2h haben sie die Bahn endlich freigeräumt und die liebe Polizeifrau lässt uns endlich weiter fahren, wir folgen dem flotten Reisebus vor uns bis Jasper ohne weitere Zwischenfälle. Im Hotel angekommen müssen wir dann aber feststellen, dass uns eine Stunde unseres kostbaren Schlafes auch noch geraubt wird! Jasper ist schon in einer anderen Zeitzone! Echt verrückt, also schlafen wir dann mal um 5 ein! 🙂 Nach ein paar Stündchen Schlaf und kleinem Frühstück im Hotel mit viel dünnem Kaffee, können wir nicht länger warten und müssen endlich wieder „ruf uf den Berch“ und den Powder-Schnee genießen! Das Wetter meint es gut, nur -6° nicht wie die Wochen zuvor -30°, die Sonne blitz immer wieder durch und kaum Leute auf der Piste – ein Traum!

Nach so einem fordernden Tag geht es natürlich im Hotel direkt in den Hot Tub/ Whirlpool ´ne Runde entspannen und mit unseren kanadischen Mitbürgern quatschen. Zum Abendessen treffen wir uns dann mit Verena und ihren Eltern. Sie sind den langen Weg aus Hamburg hergekommen, um hier 2 Wochen Skiurlaub in den Rockies zu genießen. Ein fröhliches Wiedersehen im „Papa George“ mit lecker Dinner am Kamin und guten Drinks, so lässt sich der Tag wunderbar ausklingen.

Nach einem tollen traditionellen kanadischen Frühstück bei Smitty´s mit zugegebener Maßen noch sehr kleinen Augen am Tisch, geht es direkt wieder auf die Piste. Hier werden wir heute sogar gleich von der Sonne begrüßt! Zum Mittag stößt dann das Geburtstagskind Verena noch zu uns und natürlich zeigen wir ihr gleich die schönen Teile des Berges! 😉 Nach einer Entspannungsrunde im Hot Tub folgen wir gern unserer Einladung zum Geburtstagsessen im Fairmount Park Lodge mit Verena und Family. Sehr leckeres Essen und ein eindrucksvolles Hotelgelände, fast wie eine eigene kleine Stadt. Man kümmert sich hier auch um alle Wünsche der Gäste und organisiert sogar „PJ-Partys“ (Schlafanzug-Partys im Hotelzimmer) – wir machen aber unsere eigene Party an der Bar! 🙂 Am nächsten Morgen drehen wir noch eine Runde durch das süße Jasper und testen die coole Eiscoach, etwas hart und kalt, aber der Ausblick ist schon erwärmend. Dann geht’s zurück auf den Highway, was hier eher einer Landstraße gleichkommt. Kaum eine halbe Stunde gefahren, ist die Straße auch schon wieder dicht – Unfall! 2 dicke Abschleppautos ziehen einen riesen Truck in Einzelteilen wieder zurück auf die Straße. Schon krass das so aus nächster Nähe zu sehen. Dann geht’s aber erstmal ohne größere Unterbrechungen und mit tollem Ausblick zurück Richtung Vancouver. Nur der „Coquihalla Highway“ glänzt wieder mit ausgezeichneten Bedingungen. Kurz bevor wir die 15km auf ihm beginnen, hat man die Straße erst wieder frei gemacht. Die Leute auf der gegenspur haben da weniger Glück, beinahe die ganze Strecke steht voll mit quer stehenden Trucks und anderen Unfällen – wohl aber zum Glück nur Blechschäden. Schon krass dieses Stück Highway! Wir sind nur froh, dass wir ihn gut passiert haben und unser Dodge zuverlässig den ganzen Weg durchgefahren ist. 🙂 Zurück in Vancouver, hat auch hier der Winter noch einmal in Downtown Einzug gehalten und glänzt mit einer schicken weißen Haube überall…

Januar 2014

Von: Unserem ersten kanadischen Eishockeyspiel – Festival of Lights – Aquarium Vancouver –Arbeit auf den Bergen – Unser neues Auto und vom Leben in Vancouver – und Party

So wir hoffen, ihr habt auch gut ins neue Jahr gefunden und ihr genießt den Frühling in Deutschland schon!  🙂

Was dem Deutschen sein Fußball, ist dem Kanadier sein Eishockey und hier in Vancouver sind alle verrückt nach den „Canucks“. Ganz klar, dass wir dann auch mal ins Stadion stapfen müssen, um zu verstehen, warum das so toll ist. Zum Glück haben wir für die sonst recht teuren Tickets mal wieder einen guten Deal erwischt für das Spiel gegen die Philadelphia Flyers in der Rogers-Arena. Standesgemäß gibt es vor dem Spiel erstmal Burger und Bier und dann treffen wir zufällig auch noch einen von Ralfs Kollegen – kein schlechter Start. Unsere Plätze sind auch ganz prima: tolle Aussicht und direkt neben einem etwas älterem Pärchen mit großer Hockeybegeisterung. Auffällig ist gleich mal, dass alle Fans lustig durch das ganze Stadium vermischt zusammen sitzen, sowas gäbe es in Dtl. ja gar nicht! Aber hier in Kanada sind alle friedlich und lieb und haben gemeinsam Spaß, auch wenn das Spiel gefühlt aller 3 Minuten wegen der Werbepause für das TV unterbrochen wird. Dank unserer Experten an unserer Seite, bekommen wir aber alles super erklärt. Die Stimmung ist allerdings etwas anders als erwartet, es ist fast ruhig während des Spiels, nur wenn die großen Monitore in der Mitte sagen, dass wir Klatschen oder Krach machen sollen, machen das die Leute auch oder ein Tor fällt (insgesamt 6). Nicht wie bisher häufig gesehen, verlieren die Canucks gleich, wir kommen noch in den Genuss der Verlängerung und schließlich dem Shut-Out. Nun drehen 2 Fans doch noch ein wenig ab, es gibt ´ne kleine Kopfnuss, plötzlich bildet sich neben uns eine Traube von Security-Leuten, die ziehen einen Philadelphia Fan aus den Reihen und dann sehen wir nur noch traurig zu, wie Vancouver mal wieder versagt und beim Shut-Out nicht ein Mal trifft! Ein Erlebnis war es aber auf jeden Fall und so beleuchtet sieht das Stadion echt toll aus.

Nach dem wir zu Silvester leider nur wenig bis gar kein Feuerwerk gesehen haben, ist hier leider in Vancouver nicht so üblich, zog es uns zum berühmten Lichtermeer im Van Dusen Botanischen Garten – dem Festival of Lights. Auch wenn Ralf sich vom Lichterglanz eher geblendet gefühlt hat, war es für meinen Geschmack einfach nur toll. Wann kann man denn auch schon mal durch einen „Lebkuchenwald“ spazieren, mit einem Yeti und dem Grinch posen, in Santas Schlitten sitzen und das Lichtspiel mit Heißer Schoki genießen? Dank Ski-Klamotten sind war auch bei Minusgraden nicht gleich erfroren! 🙂

Einen kleinen Schnupfen hat der liebe Ralf aber leider aus seinem neuen Büro gleich mitgebracht, weil alle Kollegen über Weihnachten krank waren. 🙁

Das Thema Lichteffekte haben wir auch im Aquarium gleich noch einmal unter dem Motto „Fluorescence“ präsentiert bekommen, mit leuchtenden Quallen und anderen Meeresbewohnern. Daneben haben wir noch lustige Delphine, Beluga-Wale, Ottern, Schildkröten, Frösche, Krokodile und Parasiten-Fische gesehen. Letztere sind besonders ekelig, denn Sie fressen ihre Opfer von innen heraus auf! Im 4-D- Film haben wir dann noch Wissenswertes zum Meer und eine Gratis-Dusche bekommen! 🙂

Zudem wollten wir euch mal wieder ein paar schöne Bilder von unserem Arbeitsplatz, der Ski-School auf Mt Seymour und Cypress Mt auch mit ganz tollen Sonnenuntergängen zeigen. Immer wieder traumhaft schön! Mit unserem neuen Autoli – eine Dodge Caravan – ist es nun auch noch viel einfacher die Berge zu erklimmen!

Aber auch Vancouver bei Nacht ist einfach schön! Unsere Freunde aus Litauen, durften das Apartment mit den beiden Katzen für eine Freundin hüten und so haben sie uns gleich einmal auf einen gemütlichen Abend mit Kochen, netter Aussicht über die Stadt und abtauchen im Whirlpool eingeladen.

Auch wenn man hier anders feiert, sind wir natürlich regelmäßig mit dabei, wie beispielsweise bei der sehr künstlerisch veranlagten „Lovelive“ mit Modenschau, Live-Painting, südamerikanischer und Trommler Band, und, und, und… Zum Jahresauftakt ging es auch zur Staff-Party von Mt Seymour mit Tombola und viel Bier. J Zum Monatsabschluss haben wir noch ordentlich mit ein paar deutschen Freunden und Gabriel seinen Geburtstag gefeiert. Die Mega-Magaritas waren zu geil und verdammt gehirnvereisend! Der berühmt berüchtigte „Caesar“ blieb uns allerdings nicht erspart (eine Art großer Mexikaner), dass Nationalgetränke mussten wir auch runter würgen!

Aber seht selbst….

November – Thanksgiving & 1st snow!

Von: Kitsilano Beach – Our live – Cypress Mt – Remembrance Day – Port Moody – Dinner mit den Nachbarn – Supermarkterlebnisse – Mt Seymour und der erste Schnee – Coal Harbour – American Thanksgiving – Weihnachtsmarkt & Weihnachtsduft in der Luft

 

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nun sind wir schon 10 Wochen hier und fühlen uns mittlerweile recht heimisch in Vancouver. Passend zur Adventszeit öffnen wir nun wieder ein neues „Beitrags-Türchen“ mit neuen Bildern und Geschichten… 🙂

Der November war glücklicherweise entgegen aller Prophezeiungen wieder recht sonnig und angenehm, sodass wir unsere neue Leibspieße „Sushi“ auch gern mal am sonnigen Strand von Kitsilano genießen und dabei die fitten Volleyballer oder auch verrückte Neoprenfische beobachten! Echt knallhart die Kanadier, während wir gemütlich im warmen Jäckchen in der Sonne sitzen, schwimmen die lieber in der eiskalten Brühe oder wandern mit kurzen Hosen und T-Shirt im Schnee. Naja vielleicht sind wir in einem Jahr ja auch so abgehärtet! 🙂

In der Zwischenzeit üben Jeff und ich uns im simultan-kochen in unserer dafür doch recht übersichtlichen Küche, doch wir trampeln uns nach genauer Einteilung der Küchenhälften nun weniger auf den Füßen rum! 😉 Neben unserer schwarzen Mietze haben wir nun auch ein neues Haustier, ein ganz putziges schwarzes Eichhörnchen, dass jeden Morgen in unserem Garten an einer Nuss nagt und Ralf schön zu winkt auf dem Weg zum Büro! Unser kleiner Freundeskreis baut sich nun auch Stück für Stück auf, auch dank der regelmäßigen Treffen des deutschen Stammtisches – aber keine Angst wir sind hier für  alle Nationalitäten offen und genießen den Austausch über unsere nächsten Ausflugsziele und natürlich das obligatorische Bier!

Wie einige von euch ja wissen, hat Ralf in den letzten Jahren eine gewisse Abhängigkeit für Fitness-Training entwickelt, d.h. wir haben unsere Suche nach einem schicken Studio mit gewissen Extras begonnen. Schnell konnten wir uns dabei für die schönen Community Center in jedem Stadtteil mit Sporthallen, Fitness Centern, Schwimmbädern und vielem mehr begeistern. Jedes Wochenende testen wir nun ein anderes Center in einem umliegenden Stadtteil, ein Favorit scheint sich da aber schnell gefunden zu haben im Hillcrest Park. Kanada bietet seinen Bürgern schon echt einiges, damit sich ein Jeder auch gut fit halten kann!

Einer weiteren Leidenschaft wollen wir ja hier besonders im Winter viel Zeit spenden und dazu haben wir uns entschieden auf Mt Cypress als Volunteers zu arbeiten und unter anderem die Raser von den Beginner-Pisten zu fegen oder den ganz Kleinen das Ski-fahren bei zu bringen. Die Einführungsveranstaltung und unsere erste Schicht waren auf jeden Fall sehr lustig. Mit unseren Kollegen Justina und Thomas haben wir uns auch gleich mal angefreundet. Die beiden aus Litauen sind schon seit Mai hier und haben ein Auto – sind uns also etwas voraus, wichtige Austauschpartner und sehr lustig. Mit den neuen Wanderfreunden haben wir dann auch gleich noch eine kleine Runde gedreht.

Ein Großereignis für die Kanadier in diesem Monat war der Remembrance Day am 11.11., um allen Kriegsopfern zu gedenken und wir sind natürlich dabei. Fasching gibt es hier ja nicht, aber eine Parade mit den verschiedenen und zum Teil sehr alten Uniformen ist auch ganz sehenswert. Schon komisch wie unterschiedlich so manche Tage um die Welt herum so ganz anders gefeiert und verbracht werden. Das rote Mohnblümchen ist das Symbol für diesen Tag und so sieht man hier beinahe jeden mit dem Blümchen herumlaufen.

Die Sonne lockte uns einmal mehr nach draußen und Port Moody stand schon länger auf unserer Liste, also raus und trotz bösem Muskelkater vom Fitnessstudio bezwingen wir den schönen Weg am Wasser entlang und haben auch einen Blick für die schönen Dinge am Wegesrand. Spannend zu sehen war hier besonders die routinierten Einparkmanöver der ganzen Sportboote auf den Transportern – einmal angesteuert und Schwups schon drauf – mal sehen, ob wir das auch noch ausprobieren können! 🙂

Nachdem wir uns nun soweit eingerichtet haben war es auch endlich Zeit unsere lieben Nachbarn von oben drüber und unten drunter zum Essen einzuladen. Der Abend mit Meredith, Elyse und Kesady war echt cool und die Bolognese nach meinem spanischen Rezept ist auch sehr gut angekommen. So gibt es im Dezember eine zweite Auflage des Dinners bei den Mädels. Wir freuen uns schon drauf! Hoffentlich kann dann auch Dustin von unten drunter…

Schlaraffenland? Wir wissen wo es ist! Ein lieber Mitbürger vom Stammtisch hat uns den Weg zum europäischen Supermarkt in einer etwas abgeschrabbelten Gegend nahe des Bahnhofs gewiesen. Aber einmal angekommen in dem alten Lagerhaus, fangen die Augen schon vor Freude an zu leuchten. Zu 90% ist dieser wohl eher ein deutscher Supermarkt: von Brötchen/Brot, über Käse und Wurst, all erdenklicher Süßigkeiten, Maggi/Knorr-Produkte, Sauerkraut und Spreewaldgurken gibt es hier fast alles – zugegeben noch keinen Bautzner Senf, aber für ein paar Spezialitäten aus der Heimat ab und zu einfach perfekt! Ein paar Sachen mussten wir natürlich auch gleich mitnehmen – den sauren Johannisbeeren von Katjes konnte ich einfach nicht wiederstehen, die mussten mit!

Neben der vielen Sonne, kamen zur Mitte des Monats zum Glück auch endlich ein paar Schneewolken ums Eck und so konnten wir endliche den ersten Schnee auf Mt. Seymour sehen und fühlen! Ist schon cool, man startet in der Stadt – kein Schneekrümel in Sicht, aber 3 Kurven den Berg hoch und schon ist da auf einmal ein riesen Haufen – so toll! Cypress Mt hat dank zusätzlicher Schneekanonen auch gleich einige Pisten ganz gut präpariert und so können wir die Saison auch gleich eröffnen! Juhu, der künstliche Schnee fühlt sich aber wirklich sehr gut an, z.T. besser als unser normaler Schnee. Wir sind schon so sehr auf den Puderschnee in Whistler gespannt, alle schwärmen nur davon, aber in 3 Wochen können wir es selbst fühlen! 🙂

Das perfekte Kontrastprogramm dazu ist natürlich ein Spaziergang am Strand, daher mal auf zu Coal Harbour. Das besondere, hier ist der Flughafen für Wasserflugzeuge und so können wir endlich mal ganz nah die soften Landungen vor der Skyline von Vancouver beobachten und natürlich auch einige Starts! 🙂 Nur um 9 Uhr abends ist mal kurz kein Flugzeug in der Luft, weil Sie Angst haben, von der Kanone abgeschossen zu werden! Die „9 O’Clock Gun“ wird täglich 9 Uhr abends abgefeuert und war ursprünglich ein Signal an Fischer, heutzutage ist es nur noch ein Zeitsignal aber irgendwie lustig.

Dank unseres ersten lieben Mitbewohners Stephen hatten wir auch das Glück am 28.11. das American Thanksgiving mitzufeiern. Mit dem traditionellem Truthahn, oder besser gesagt sogar 3 davon, leckeren Variationen von Süßkartoffel und Kürbis und vielen unbekannten Leckereien haben wir der diesjährigen Ernte gebührend gedankt. Jeder der Gäste sollte etwas mitbringen, so entschloss ich mich zu 2 Zwiebelkuchen, einmal mit Bacon und weil sehr hip – vegetarisch ohne Bacon. Die Hoffnung noch etwas davon übrig zu haben löste sich Stück für Stück auf, aber es hat offensichtlich geschmeckt – sehr schön. Natürlich haben wir so auch wieder eine ganze Menge toller Menschen getroffen und Ralf konnte seiner Leidenschaft nach süßen Kuchen auch intensiv nachgehen! 🙂

So langsam kommt dann aber doch der Weihnachtsduft auf und wir mussten den deutschen Weihnachtsmarkt in Vancouver Downtown endlich erkunden. Zusammen mit Leonie und Stephen haben wir uns also auf den Weg gemacht und wurden nicht enttäuscht, es begrüßte uns tatsächlich eine kleine Ausgabe eines traditionellen Weihnachtsmarktes – abgeriegelt von der Umgebung! Ganz Wichtig, denn trinken in der Öffentlichkeit ist auch hier verboten! Jeder der einen Glühwein will, muss sich nach dem Eintritt auch noch einmal anstellen, um ein Trinkbändchen zu bekommen, aber dann gibt es kein Halten mehr für Feuerzangenbowle und Glühwein! Der Alkoholgehalt ist zwar etwas geringer, aber geschmacklich sehr gut, liegt vielleicht auch an dem dresdner Stand mit dresdner Bedienung! 🙂 Vorbei am Schnitzelhaus, der Kartoffelbude (von Asiaten betrieben 🙂 ), dem Curry-Wurststand, Erzgebirge Schnitzereien, Herrnhuter Sternen, Lebkuchen und Waffelständen, Seifenshops, etc. kann man fast das Gefühl bekommen, nicht mehr in Kanada zu sein – fast , denn die süße Sängerin zwitschert lediglich englische Weihnachtslieder und die traditionellen Umgebinde-Häuschen sind eben nur aufgeklebt! 🙂 Alles in allem aber sehr gelungen und lustig – wir werden sicher wieder kommen.

In Vorbereitung auf den ersten Advent haben wir natürlich auch noch eine kleine Plätzchenschlacht ausgerufen. Nach dem ich mir halb die Hacken für alle Zutaten abgelaufen habe, ging es dann aber hochmotiviert los. Anscheinend zu hoch, denn der Ofen war leider zu heiß und so gab es bei dem ersten Blech ein paar Brandopfer – 200°C in Kanada sind offensichtlich mehr als 200°dt. C 🙁 den Rest konnten wir aber retten und hübsch bunt verzieren, schmecken tuen sie auch alle noch – so kann der erste Advent dann kommen. Unseren kleinen Adventskranz haben wir uns flott im Dollarama Shop zusammengesucht und noch schnell ein paar Äste im Garten gestutzt, aber dafür kann er sich eigentlich sehen lassen. Wir hoffen ihr alle hattet auch einen schönen ersten Advent! Genießt die Weihnachtszeit und bis ganz bald!

 

5 + 6. Woche – Halloweeeeen

Von: Halloween überall – Partytime – Capilano River- Stammtisch – Kürbisparade und Fright Nights

 

Halloween ist auch in Canada ganz groß und fast alle schmeißen sich in ein verrücktes Kostüm und feiern 2 Wochen lang mit Feuerwerk und Partys jeden Abend den Ausnahmezustand! Außerdem ist jedes zweite Haus und die Geschäfte dekoriert mit Geistern, Spinnweben, Spinnen, Blut, geschnitzten Kürbissen und alles was irgendwie gruselig ist. Wirklich ein Fest das alles Mal live und in Farbe sehen zu können!

So inspiriert haben wir uns natürlich auch in Schale geschmissen, schick angemalt und das zweite Ich nach außen gekehrt, um dann mit ganz vielen anderen verrückt kostümierten zu Hip Hop (gern gehört hier) abzuzappeln. Auch wenn Ralf bekanntlich den elektronischen Beats verfallen ist, hat er fleißig mitgemacht! =) Wie schon berichtet, gehen die Partys hier nicht ganz so lange, also haben wir uns im Anschluss noch auf die Granville St. Gewagt – eine Bar und Clubmeile, wo alle noch lange nach dem Feiern flanieren, trinken, quatschen und den Partyabend ausklingen lassen…sehr lustig was uns dort noch alles vor die Linse gelaufen ist.

Nachdem wir uns nun schon ganz gut eingelebt haben, war es dann auch mal an der Zeit den deutschen Stammtisch hier in Vancouver zu besuchen – nette Leute kann man ja schließlich nie genug kennen! In der coolen Runde von ca. 12 Leuten, war alles dabei, auch 2 von Ralfs Arbeitskollegen und eine Chilenin mit ganz süßem Akzent! Ein lustiger Abend mit viel Bier, Spanisch und tollen Reisetipps! =) Am Donnertag müssen wir wohl wieder hin, aber wir arbeiten natürlich auch an den kanadischen Kontakten!

Bei meinem Hexenkostüm hat leider noch ein Gefährt gefehlt, ja und cragslist hatte da doch gleich noch ´nen Teufel (Dirt Devil Staubsauger) for free zu bieten, den mussten wir noch schnell einfangen…

Um die letzten Sonnenstrahlen des Oktobers noch angemessen zu nutzen, sind wir weiterhin in der Umgebung unterwegs, unter anderem am Capilano River und Canyon. Tolles Panorama gleich zu Beginn und die ersten Lachse haben wir auch gesehen. Die Angelsaison ist auch voll im Gange und so machen sich die Herren hinauf auf Klippen oder auch in den Fluss hinein, um die beste Angelstelle für sich zu reservieren und die dicksten Fische zu fangen! Im Stausee haben sie hier auch eine Fischzucht angelegt, dann kann man die Lachse wenigstens auch einmal in ganz klein sehen und bis zum ausgewachsenen Zustand. Schon lustig zu sehen wie viel Spaß die haben gegen den Strom zu schwimmen!

Juhu neben den ersten Briefen hat uns nun auch das erste Paket von Zuhause erreicht, vielen Dank, wir haben uns sehr gefreut und mit 2 Wochen-Lieferzeit auch noch recht fix!

 

Halloweenzeit – Horrorfilmzeit, haben wir uns zumindest gedacht und uns in eines der 12 Kinos hier gewagt, um uns die neue Verfilmung von Carrie (Steven King) anzuschauen. Gelungen muss man sagen. Natürlich gab es hier auch wieder viele gruselige, mehr oder weniger lebendige Gestalten um uns herum und einen Zuckerschock vom Schoko-Karamell-Popcorn gratis! Toll war die Mumie auf der Straße im Anschluss, mit der wir ´ne Runde YMCA tanzen mussten und die Mietze im Bus! =)

 

Zum Halloween-Abschluss mussten wir uns dann noch eine Woche richtig gruseln gehen auf der Fright Night im Playland! AHHHHH! Man könnte es als nächtlichen Jahrmarkt, mit ganz vielen gruseligen Gestalten und 6 gruseligen Häusern beschreiben – aber sehr geil gemacht und mit großem Spaßfaktor! Das erste der 6 sogenannten „Haunted Houses“ war „Car-N-Evil“. Ohne Anstehen ging es gleich durch zum Eingang, 3-D-Brille auf und schon war man im Dunkeln umzingelt von bösen, im Schwarzlicht leuchtenden Clowns und erschreckenden Geräuschen. Volle Kanne erwischt hat mich hier ein kleiner Clown, der genauso aussah wie die Wand und plötzlich voll auf mich zu rannte! Ahhhh! Schöner Einstieg. Weiter ging es von  hier zum Haunted Mansion. Nach ein bisschen Warten ging es wieder in ein dunkles Haus mit erschreckenden Überraschungen nach jeder Ecke, von der plötzlich rotierenden Brücke, über sprechende Wände oder Wäldern von hängenden Leichen, die es zu durchforsten galt, war alles dabei! =) im Asylium (Irrenhaus) war die Geräuschkulisse schon furchteinflößend und dann mussten wir uns noch einen Weg durch einen stockdunklen wie aufgeblasenen Schlauchbahnen, der immer nur genauso viel Platz einräumte, dass der eigene Körper durch passte – spukie! Im Haus der Angst, durften wir uns den häufigsten Ängsten stellen! Auf dem Weg zum Eingang wurde man im Detail zuerst über die verschiedenen Ängste aufgeklärt, um dann gleich lebendig im Sarg begraben zu werden und im Anschluss von einem Zombie ausgebuddelt zu werden – krasse Sache, aber irgendwie auch bequem so ein Sarg! ,o)

Dann ging es weiter durch die Angsträume an beißenden (unechte) Tieren vorbei, durch Leichenhallen, Insekten- , Spinnen- und Schlangenzimmer – hier hat mich ein Reptilmensch so krass erschreckt, auch wenn man ja unterbewusst damit rechnet, erwischt es einen dann doch immer wieder! Alles war das Herz begeht war dabei, wir haben nun den beweis – keine Phobie ist besonders schlimm ausgeprägt! =) In den letzten beiden Häusern haben wir dann noch Chuckie die Mörderpuppe und Dracula getroffen, wurden fast erschossen und gefangen genommen. Was für ein Spaß! Auf den Schreck ging es dann noch auf die Achterbahn, um ein Bauchkribbeln der Freude zu entfachen. Mit frisch gebackenen Mini-Donuts ging es dann noch zur Freak-Show von Prof. Burnaby Q Orbax and Sweet Pepper. Hier wurden uns dann noch schöne Experimente mit Bärenfallen, Mäusefallen, Elektroschockern und Steinbrocken von den Stuntmen vorgeführt, man könnte fast denken, es hat doch weh getan! =)

Und weil wir noch nicht genug hatten, ging es noch in Sekundenbruchteilen hoch hinaus und tief hinab mit dem Freefall-Tower! Gelungener Ausflug in die Darkness!

Bis bald….