Dezember – Es weihnachtet sehr!

Von Santa Parade – Eislaufen am Robson Square – Weihnachtsglanz und Nikolaus – Cypress Mt – Weihnachtsessen mit Weihnachtsliedern – Weihnachtsbaum und Schnee in Vancouver Downtown – Erster Schicht auf Mt. Seymour und Weihnachten mit neuen Freunden

 

Ja die Weihnachtszeit in Kanada war und ist schon auch besonders, aber doch ganz anders! 🙂 Angefangen hat alles natürlich am 1. Dezember mit einer prächtigen Santa Claus Parade durch die Straßen von Vancouver. Nach unserem ersten Training auf Mt. Seymour sind wir noch schnell hingeflitzt um Santa live zu sehen und nach ein paar Tanzgruppen und lustigen Männchen kam er auch schon angerauscht auf seinem mächtigen Schlitten und alle Kids sind natürlich ganz aufgeregt hin und her gesprungen – so putzig!

Eislaufen for free am Robson Square – da müssen wir natürlich auch mal hin! Also an einem lauschigen Abend auf zur Eisbahn. Eislaufschuhe haben leider nicht mehr ins Gepäck gepasst, wir mussten uns daher wohl welche leihen – kein Vergnügen sag ich euch! Auch nach dem Wechsel drückten sie an allen Stellen am Fuß und sind einfach nur mega hart, aber was tut man nicht alles für das Vergnügen. Wir starten im Uhrzeigersinn die erste Runde und es fühlt sich so komisch an – woran das wohl liegt? Nach dem das Eis schnell wieder schick gemacht wurde und wir heiße Schoki sowie Hot Apple Cider genossen haben, ging es dann gegen den Uhrzeiger weiter und plötzlich fühlt sich alles wieder vertraut an, was so ein Richtungswechsel doch alles ausmachen kann! 🙂

Mit jedem Tag erleuchten abends auch nun immer mehr Häuser und Bäume, so schön, aber längst nicht so verrückt wie bei den Nachbarn im Süden! Dann war auch schon Nikolaustag gekommen und weil wir natürlich ganz artig waren, hat uns der liebe Nikolaus auch was nach Kanada gebracht! Den Nikolaus kennt hier in Kanada allerdings keiner, uns aber egal, gut zu wissen, dass wir so einmal mehr Geschenke bekommen! 😉 Nun haben wir auch endlich einen Adventsstern und Räuchertürmchen, da kann der Advent nun richtig weiter gehen und das erste Lichtlein am Kranz brennt auch schon!

Mit den ersten richtigen Schneewolken ging auch gleich die Saison auf Cypress los und unsere erste Schicht als Slope Safty, wo wir die Raser auf den Beginnerstrecken zu Zucht und Ordnung aufrufen oder hilflose, meist asiatische Mitbürger vom Berg runter holen, stand auf dem Plan. Zum Saisonauftakt war zum Glück nicht ganz so viel los, d.h. wir konnten uns mehr auf die Pistenkontrollfahrten konzentrieren und den traumhaften Blick hinunter auf Vancouver City genießen! Schon Wahnsinn, dass Sie wirklich jeden Tag von 9 – 22 Uhr auf haben – Skivergnügen non-stop nenne ich das mal!

Weiter ging es zum Christmas-Dinner bei den 4 Jungs von unserer Unterkunft von der ersten Woche in Kanada. Irgendwie haben die Jungs vor langem ein altes Klavier ergattert und nun war die Zeit endlich gekommen, dass der leidenschaftlich klavierspielende Hausherr oder auch „Landlord“ genannt, das gute Stück einweiht! Schnell war das große Haus wieder gefüllt, jeder kam mit anderen Leckereien in der Hand und mein Zwiebelkuchen hat auch wieder reißenden Absatz gefunden! Nach dem alle die Bäuche vollgeschlagen hatten, ging es auch schon im Kaminzimmer mit Tannenbaum und Rehlein weiter, alle folgten dem mitreißenden Klavierspiel und den Texten der „Chrismas-corals“ auf dem Screen obendrauf! Unsere Rettung sag ich, die Texte kennen wir ja so nicht, aber „ Stille Nacht“ auf English ging schon noch. Unser neuer Favorit ist nun aber „12 Days of Christmas” mit Darbietung der Strophen- ich träume immer noch davon, ich bin eine Turteltaube! Unter „Wissenswertes“, posten wir euch noch eine ganz besonders schöne Version davon!

Mit Jeff haben wir uns dann auch schon auf die Jagd nach einem Weihnachtsbaum begeben. Eigentlich wollten wir ihn nach seiner alten Tradition selbst schlagen, aber in Vancouver ist das nicht so einfach, also haben wir ihn ganz klassisch gekauft und weil wir ja nicht kleckern wollten auch ein ganz prächtiges Exemplar erwischt! 🙂 Die Jungs haben sich dann um den Abtransport gekümmert, auf dem Dach von Jeffs Auto hat er es auch unbeschadet zu uns ins warme Stübchen geschafft! Die „Billigdeko“ vom Chinesischen-Dollarshop steht ihm auch sehr gut! 

Natürlich haben wir, wann immer möglich, die schön beleuchteten Straßen von Vancouver genossen und mindestens einmal wöchentlich unserer Sushi-Leidenschaft gefrönt! Pünktlich 5 Tage vor Weihnachten gab es dann auch noch einmal ordentlich Schnee in Vancouver-Downtown, was für ein Traum, da sieht gleich alles noch 1000mal schöner aus mit dem schönen Glitzerüberzug, nur leider ist es auch hier recht warm und bis zum Heiligabend waren nur noch ein paar ganz kleine Häufchen übrig!  Zum Trost haben unsere lieben Mädels von oben drüber noch zu einer kleinen Weihnachtsparty geladen! Es ging auch gleich gemütlich am „ Kaminfeuer“ mit Jägermeister-Vanille-Wodka-Shots los, sehr lustig, da wollte sogar das schüchterne Hündchen von Meredith mitmischen!

Zwischendurch ging es dann auch zur ersten Schicht mit der Kinderski-Schule auf Mt. Seymour. Dank meiner Ski-Lehrer Lizenz, durfte ich mit den schon sehr guten Anfängern auf den größeren Hügel und mich um 2 Kids persönlich kümmern! So schön, wenn sich die Kleinen freuen, wie super schnell sie doch den großen Hügel gefahren sind! 

Ja und eh man sich versieht war dann auch schon Weihnachten vor der Tür! Endlich konnten wir unsere Weihnachtspakete aus Deutschland öffnen – Vielen Dank für die tollen Köstlichkeiten, wir werden Sie genießen! Ein bisschen komisch ist es aber schon gewesen, nur wir zwei und ohne Familie und Freunde, aber so haben wir uns eben ein paar neue Freunde zum Weihnachtsessen eingeladen. Nach dem obligatorischen Kirchgang zur Westside Church mit richtig cooler Band und einem nur gelesenen Krippenspiel ging die Heiligenacht, nach stundenlangem kochen, dann auch endlich los. Die Stimmung im Theater, ja richtig, hier wird Kirche im Theater gemacht, damit die Band besser zur Geltung kommt und ordentlich mitgeklatscht und gesungen werden kann! Die Sitze waren auch alle belegt und der Pastor in Jeans und Jackette ein echter Wirbelwind auf der Bühne. Spannend das mal live zusehen und so hat es auch wirklich Spaß gemacht. Dann ab nach Hause und Feinschliff angesagt an der ersten selbstgemachten Pute, mit traditionellem Rotkraut, Klößen, Sauerkraut und für Kanada typischem Süßkartoffelauflauf mit Walnüssen! Zum Glück ist alles gelungen und unsere litauischen Freunde Justine, Thomas, Agnes und Diane haben nach kurzen Wirrungen auch unser Häuschen gefunden!  Weil wir ja noch nicht genug essen hatten, haben sie natürlich litauische Spezialitäten mit Fisch und Kartoffeln mitgebracht und einen Mega-Schoko-Kuchen für den Nachtisch! Das große Fressen konnte also losgehen! Lange haben wir gekämpft bis alle nicht mehr konnten, aber es war einfach zu köstlich! Um uns etwas abzulenken, haben wir dann noch fleißig gewichtelt und uns gegenseitig die Geschenke gemopst! Auch wenn wir nicht wussten was drin war, hat komischerweise jeder das bekommen, was er brauchte oder gut fand, manchmal ist es echt schon komisch, aber es war auf jeden Fall sehr witzig und so konnte der Abend noch lange, feuchtfröhlich weiter gehen! Ganz anders aber auch sehr schön war es!

Wir hoffen ihr hattet auch ein schönes Weihnachtsfest und könnt nun die Feiertage besinnlich und mit gutem Essen genießen! Wir werden nach einem ganz entspannten 1. Feiertag, den 2.Weihnachtsfeiertag – hier Boxing Day- mal dem traditionellem Schnäppchen jagen widmen und uns kurz in den Shoppingwahnsinn stürzen, um dann die Ruhe auf dem Berg auch richtig genießen zu können!

Rutscht dann auch gut ins neue Jahr, wir denken an euch!

 

November – Thanksgiving & 1st snow!

Von: Kitsilano Beach – Our live – Cypress Mt – Remembrance Day – Port Moody – Dinner mit den Nachbarn – Supermarkterlebnisse – Mt Seymour und der erste Schnee – Coal Harbour – American Thanksgiving – Weihnachtsmarkt & Weihnachtsduft in der Luft

 

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nun sind wir schon 10 Wochen hier und fühlen uns mittlerweile recht heimisch in Vancouver. Passend zur Adventszeit öffnen wir nun wieder ein neues „Beitrags-Türchen“ mit neuen Bildern und Geschichten… 🙂

Der November war glücklicherweise entgegen aller Prophezeiungen wieder recht sonnig und angenehm, sodass wir unsere neue Leibspieße „Sushi“ auch gern mal am sonnigen Strand von Kitsilano genießen und dabei die fitten Volleyballer oder auch verrückte Neoprenfische beobachten! Echt knallhart die Kanadier, während wir gemütlich im warmen Jäckchen in der Sonne sitzen, schwimmen die lieber in der eiskalten Brühe oder wandern mit kurzen Hosen und T-Shirt im Schnee. Naja vielleicht sind wir in einem Jahr ja auch so abgehärtet! 🙂

In der Zwischenzeit üben Jeff und ich uns im simultan-kochen in unserer dafür doch recht übersichtlichen Küche, doch wir trampeln uns nach genauer Einteilung der Küchenhälften nun weniger auf den Füßen rum! 😉 Neben unserer schwarzen Mietze haben wir nun auch ein neues Haustier, ein ganz putziges schwarzes Eichhörnchen, dass jeden Morgen in unserem Garten an einer Nuss nagt und Ralf schön zu winkt auf dem Weg zum Büro! Unser kleiner Freundeskreis baut sich nun auch Stück für Stück auf, auch dank der regelmäßigen Treffen des deutschen Stammtisches – aber keine Angst wir sind hier für  alle Nationalitäten offen und genießen den Austausch über unsere nächsten Ausflugsziele und natürlich das obligatorische Bier!

Wie einige von euch ja wissen, hat Ralf in den letzten Jahren eine gewisse Abhängigkeit für Fitness-Training entwickelt, d.h. wir haben unsere Suche nach einem schicken Studio mit gewissen Extras begonnen. Schnell konnten wir uns dabei für die schönen Community Center in jedem Stadtteil mit Sporthallen, Fitness Centern, Schwimmbädern und vielem mehr begeistern. Jedes Wochenende testen wir nun ein anderes Center in einem umliegenden Stadtteil, ein Favorit scheint sich da aber schnell gefunden zu haben im Hillcrest Park. Kanada bietet seinen Bürgern schon echt einiges, damit sich ein Jeder auch gut fit halten kann!

Einer weiteren Leidenschaft wollen wir ja hier besonders im Winter viel Zeit spenden und dazu haben wir uns entschieden auf Mt Cypress als Volunteers zu arbeiten und unter anderem die Raser von den Beginner-Pisten zu fegen oder den ganz Kleinen das Ski-fahren bei zu bringen. Die Einführungsveranstaltung und unsere erste Schicht waren auf jeden Fall sehr lustig. Mit unseren Kollegen Justina und Thomas haben wir uns auch gleich mal angefreundet. Die beiden aus Litauen sind schon seit Mai hier und haben ein Auto – sind uns also etwas voraus, wichtige Austauschpartner und sehr lustig. Mit den neuen Wanderfreunden haben wir dann auch gleich noch eine kleine Runde gedreht.

Ein Großereignis für die Kanadier in diesem Monat war der Remembrance Day am 11.11., um allen Kriegsopfern zu gedenken und wir sind natürlich dabei. Fasching gibt es hier ja nicht, aber eine Parade mit den verschiedenen und zum Teil sehr alten Uniformen ist auch ganz sehenswert. Schon komisch wie unterschiedlich so manche Tage um die Welt herum so ganz anders gefeiert und verbracht werden. Das rote Mohnblümchen ist das Symbol für diesen Tag und so sieht man hier beinahe jeden mit dem Blümchen herumlaufen.

Die Sonne lockte uns einmal mehr nach draußen und Port Moody stand schon länger auf unserer Liste, also raus und trotz bösem Muskelkater vom Fitnessstudio bezwingen wir den schönen Weg am Wasser entlang und haben auch einen Blick für die schönen Dinge am Wegesrand. Spannend zu sehen war hier besonders die routinierten Einparkmanöver der ganzen Sportboote auf den Transportern – einmal angesteuert und Schwups schon drauf – mal sehen, ob wir das auch noch ausprobieren können! 🙂

Nachdem wir uns nun soweit eingerichtet haben war es auch endlich Zeit unsere lieben Nachbarn von oben drüber und unten drunter zum Essen einzuladen. Der Abend mit Meredith, Elyse und Kesady war echt cool und die Bolognese nach meinem spanischen Rezept ist auch sehr gut angekommen. So gibt es im Dezember eine zweite Auflage des Dinners bei den Mädels. Wir freuen uns schon drauf! Hoffentlich kann dann auch Dustin von unten drunter…

Schlaraffenland? Wir wissen wo es ist! Ein lieber Mitbürger vom Stammtisch hat uns den Weg zum europäischen Supermarkt in einer etwas abgeschrabbelten Gegend nahe des Bahnhofs gewiesen. Aber einmal angekommen in dem alten Lagerhaus, fangen die Augen schon vor Freude an zu leuchten. Zu 90% ist dieser wohl eher ein deutscher Supermarkt: von Brötchen/Brot, über Käse und Wurst, all erdenklicher Süßigkeiten, Maggi/Knorr-Produkte, Sauerkraut und Spreewaldgurken gibt es hier fast alles – zugegeben noch keinen Bautzner Senf, aber für ein paar Spezialitäten aus der Heimat ab und zu einfach perfekt! Ein paar Sachen mussten wir natürlich auch gleich mitnehmen – den sauren Johannisbeeren von Katjes konnte ich einfach nicht wiederstehen, die mussten mit!

Neben der vielen Sonne, kamen zur Mitte des Monats zum Glück auch endlich ein paar Schneewolken ums Eck und so konnten wir endliche den ersten Schnee auf Mt. Seymour sehen und fühlen! Ist schon cool, man startet in der Stadt – kein Schneekrümel in Sicht, aber 3 Kurven den Berg hoch und schon ist da auf einmal ein riesen Haufen – so toll! Cypress Mt hat dank zusätzlicher Schneekanonen auch gleich einige Pisten ganz gut präpariert und so können wir die Saison auch gleich eröffnen! Juhu, der künstliche Schnee fühlt sich aber wirklich sehr gut an, z.T. besser als unser normaler Schnee. Wir sind schon so sehr auf den Puderschnee in Whistler gespannt, alle schwärmen nur davon, aber in 3 Wochen können wir es selbst fühlen! 🙂

Das perfekte Kontrastprogramm dazu ist natürlich ein Spaziergang am Strand, daher mal auf zu Coal Harbour. Das besondere, hier ist der Flughafen für Wasserflugzeuge und so können wir endlich mal ganz nah die soften Landungen vor der Skyline von Vancouver beobachten und natürlich auch einige Starts! 🙂 Nur um 9 Uhr abends ist mal kurz kein Flugzeug in der Luft, weil Sie Angst haben, von der Kanone abgeschossen zu werden! Die „9 O’Clock Gun“ wird täglich 9 Uhr abends abgefeuert und war ursprünglich ein Signal an Fischer, heutzutage ist es nur noch ein Zeitsignal aber irgendwie lustig.

Dank unseres ersten lieben Mitbewohners Stephen hatten wir auch das Glück am 28.11. das American Thanksgiving mitzufeiern. Mit dem traditionellem Truthahn, oder besser gesagt sogar 3 davon, leckeren Variationen von Süßkartoffel und Kürbis und vielen unbekannten Leckereien haben wir der diesjährigen Ernte gebührend gedankt. Jeder der Gäste sollte etwas mitbringen, so entschloss ich mich zu 2 Zwiebelkuchen, einmal mit Bacon und weil sehr hip – vegetarisch ohne Bacon. Die Hoffnung noch etwas davon übrig zu haben löste sich Stück für Stück auf, aber es hat offensichtlich geschmeckt – sehr schön. Natürlich haben wir so auch wieder eine ganze Menge toller Menschen getroffen und Ralf konnte seiner Leidenschaft nach süßen Kuchen auch intensiv nachgehen! 🙂

So langsam kommt dann aber doch der Weihnachtsduft auf und wir mussten den deutschen Weihnachtsmarkt in Vancouver Downtown endlich erkunden. Zusammen mit Leonie und Stephen haben wir uns also auf den Weg gemacht und wurden nicht enttäuscht, es begrüßte uns tatsächlich eine kleine Ausgabe eines traditionellen Weihnachtsmarktes – abgeriegelt von der Umgebung! Ganz Wichtig, denn trinken in der Öffentlichkeit ist auch hier verboten! Jeder der einen Glühwein will, muss sich nach dem Eintritt auch noch einmal anstellen, um ein Trinkbändchen zu bekommen, aber dann gibt es kein Halten mehr für Feuerzangenbowle und Glühwein! Der Alkoholgehalt ist zwar etwas geringer, aber geschmacklich sehr gut, liegt vielleicht auch an dem dresdner Stand mit dresdner Bedienung! 🙂 Vorbei am Schnitzelhaus, der Kartoffelbude (von Asiaten betrieben 🙂 ), dem Curry-Wurststand, Erzgebirge Schnitzereien, Herrnhuter Sternen, Lebkuchen und Waffelständen, Seifenshops, etc. kann man fast das Gefühl bekommen, nicht mehr in Kanada zu sein – fast , denn die süße Sängerin zwitschert lediglich englische Weihnachtslieder und die traditionellen Umgebinde-Häuschen sind eben nur aufgeklebt! 🙂 Alles in allem aber sehr gelungen und lustig – wir werden sicher wieder kommen.

In Vorbereitung auf den ersten Advent haben wir natürlich auch noch eine kleine Plätzchenschlacht ausgerufen. Nach dem ich mir halb die Hacken für alle Zutaten abgelaufen habe, ging es dann aber hochmotiviert los. Anscheinend zu hoch, denn der Ofen war leider zu heiß und so gab es bei dem ersten Blech ein paar Brandopfer – 200°C in Kanada sind offensichtlich mehr als 200°dt. C 🙁 den Rest konnten wir aber retten und hübsch bunt verzieren, schmecken tuen sie auch alle noch – so kann der erste Advent dann kommen. Unseren kleinen Adventskranz haben wir uns flott im Dollarama Shop zusammengesucht und noch schnell ein paar Äste im Garten gestutzt, aber dafür kann er sich eigentlich sehen lassen. Wir hoffen ihr alle hattet auch einen schönen ersten Advent! Genießt die Weihnachtszeit und bis ganz bald!