Mai, Juni 2016

Von: Vivid Festival in Sydney, Tina’s B Day, Fiji Escape und Ausflug nach Port Stephens

Wir starten gleich mit ein wenig Zauber von Sydney – Das Vivid-Festival verwandelt jedes Jahr aufs Neue den Hafen von Sydney und viele Teile der Innenstadt in eine riesige Leinwand für Lichtkunst gepaart mit Musik und tollen Idee. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben die verschiedenen Kunstwerke erkundet, besonders spektakulär war aber natürlich die Show an der Oper mit traditionellen Symbolen der Aborigine-Kunst und der „Liebestunnel“ im Botanischen Garten! Hier ein kleines Video von Vivid.

Dann stand auch schon gleich mein Geburtstag vor der Tür, den ich von früh bis Abend ganz entspannt genießen konnte und das Highlight war natürlich mein Geburtstagsessen auf dem Westfield Tower mit meinem Schatz! Ja und dann ging es auch gleich schon auf zu meinem traumhaften Geschenk – auf die Fiji Inseln!:) Nach der Ankunft ging es natürlich erstmal auf Erkundungstour und wo könnte man da besser anfangen, als beim Essen?! 😉 Nach einer leckeren Einführung in die lokale Küche mit Mondschein fehlten uns nur noch ein paar Drinks am Beach, wirklich ein gelungener Auftakt! Nur der nächste morgen kam leider viel zu früh! Wir beiden Schnarchnasen haben es aber pünktlich um 6 Uhr raus geschafft und bevor es weiter zu unser Bootstour ging auch noch was beim Frühstück in der Smugglers Cove abgestaubt! 😉
Von Port Denarau ging es dann auf zur Erkundungstour der Fiji Inseln, vorbei an Southsea Island zu unserem ersten Stop, die Insel Wayalailai.
Von unserem großen Boot, geht es weiter mit einem kleineren zu unserer Insel, da das Riff einfach so flach ist. Und dann heißt es endlich „Welcome to paradise“! Im „Ecohaven“ haben wir unsere eigene „kleine Hütte“, die glatt eine 5-köpfige Familie beherbergen könnte, mit direktem Blick aufs Meer und eigener Veranda! Nach dem Willkommensdrink und kurzem Hinweis, dass der Sonntag auf Fiji absoluter Ruhetag ist, geht es gleich los mit dem ersten Erkundungslauf, hinüber zum Dorf der Inselbewohner. Auf dem Weg dorthin hat Ralf auch gleich einen neuen besten Freund gefunden! Nach der Anstrengung muss man sich natürlich erst einmal standesgemäß ausruhen, allerdings ist die Hängematte nicht nur mein Freund, wie sich schnell zeigt! 😉 Nach einem entspannten Sonntag, geht’s am nächsten Tag gleich auf zur Kajaktour – ein echter Test für unsere Zusammenarbeit, aber nach ein paar Paddelrangeleien finden wir doch recht schnell unseren Rhythmus. Das Ziel unserer Tour die benachtbarte Insel Barefood Kuata mit der „Großen Freiheit“ und Poollandschaft! Für den Sonnenuntergang ging es dann hoch hinaus zum Inselfelsen, der wirklich einen traumhaften Rundumblick offenbarte. Ralf muss natürlich seine Stärke unterwegs am „Wackeligen Stein“ beweisen und tatsächlich bekommt er das kleine Steinchen bewegt! 😉 Dann geht es ganz im Hobbit-Style weiter durch das Grasland bis zum Felsen hinauf, wo sich die Sonne spektakulär für diesen Tag verabschiedet. Am nächsten Morgen kommen wir den Schmetterlingen im Dorf noch einmal näher, die überall umher flattern, bevor es dann weiter zur nächsten Insel geht, der Krieger verabschiedet uns aus der Ferne auch standesgemäß!

Nach reichlich einer Stunde heißt es dann auch schon herzlich willkommen auf Mantaray Island. Das Resort hier ist wieder ganz anders, definitiv größer und touristischer aber super schön, nicht zuletzt wegen dem traumhaften weißen Sand, dem wunderschönen Riff direkt 1m vom Strand entfernt und meinem neuen besten Freund „Gingercat“. Nach einem traumhaften Abendessen geht es dann auch gleich schon zum Abendprogramm mit den Einheimischen, die uns ihren Meke-Tanz und Gesang präsentieren. Damit es tagsüber auch nicht langweilig wird, gibt es viele Unternehmungen wie Kokosnussarmreifen basteln, Volleyball, Schnorcheln mit den riesigen und wahnsinnig beeindruckenden Mantarochen und hunderten von bunten Fischen oder natürlich tauchen mit Schildkröten und Riffhaien (siehe Video am Ende). Wie ihr euch denken könnt, mussten wir natürlich alles ausprobieren und zum krönenden Abschluss gab es wieder einen unbeschreiblichen Sonnenuntergang mit Mister Crabs in der Muschel, wo ich auch meinen Gini aus der Flasche zaubern konnte! 😉 Wir hatten zudem das Glück eine lustige Truppe von neuen Freunden zu finden, mit denen unser Inselaufenthalt einfach genial war! So schnell waren die ersten 5 Tage auch schon rum. Wieder angekommen am „Festland“ wartete auch schon unsere kleiner Flitzer mit dem wir Hauptinsel nun auf eigene Faust erkunden. Auch wenn es nur eine wirkliche Straße um die Insel herum gibt, ist diese in recht gutem Zustand, sodass die Einheimischen mit einem ziemlichen Gasfuß unterwegs sind. 🙂 Wir schaffen es natürlich sicher nach Pasific Harbour und brauchen erstmal nur noch unser Bett! Nach einem ordentlichen Frühstück erkunden wir dann erst mal wieder den Strand – Palm Beach und ein wenig die Umgebung. Die Seerosen waren besonders eindrucksvoll im „Stadtzentrum“, was vielleicht 40 Häuser und einem echt gemütlichen Pub mit live Musik umfasst.
Der nächste Morgen ist immer noch recht feucht, aber das hält uns nicht davon ab die Bootstour den Navua River hinauf zum Dschungel, Wasserfall und Nakavu Village zu machen. Nach einer halben Stunde hört der Regen zum Glück auf und die Sonne macht das schwimmen unterm Wasserfall auch wesentlich angenehmer.
Nach dem wir noch eine Runde mit dem traditionellen Floss den Fluss bereisen durften, wird es Zeit für das typische Lovo-Festmahl im Gemeindehaus des Nakavu Villages. Der Chief unserer Gruppe wird zunächst standesgemäß vom Chief des Dorfes und seinem Sprecher willkommen geheißen. Dann gibt es die traditionelle Kava-Zeremonie. Hier wird ein Pulver der Pfefferwurzel mit Wasser vermengt, das Ergebnis ist quasi dreckiges Wasser mit einer leicht betäubenden Wirkung, was wir alle genießen dürfen. Zuerst bekommt man nun also eine ganze Kokosnussschale voll mit dem Getränkt gereicht, man äußert seine Freude darüber mit dem Wort „Bula“, klatscht in die Hand als größtes Zeichen der Ehre, leert die Schale in einem Zug ohne abzusetzen, gibt die Schale mit dem Wort „Vinaka = Danke“ zurück und klatscht noch 3 mal in die Hände. Die beiden Häuptlinge trinken natürlich zuerst, aber bis alle das Prozedere hinter sich gebracht haben, dauert es natürlich! 😉 Dann gibt es endlich Kokosnussreis und Spinat, feuergeröstetes Gemüse und Fleisch und weitere Leckereien – es schmeckt köstlich! Dann geht es auch schon weiter zu unserem nächsten Abenteuer nach Olosara, einem „Home-Stay“ mit einem Fiji der professioneller Rugby-Spieler ist. Das Haus ist wirklich schön, auch wenn es knappe 30 min und 4 Personen gebraucht hat, um es zu finden! 😉 Die Schotterstraßen sind auf Google einfach noch nicht so ganz korrekt erfasst. Leider ist unser Gastgeber auch noch nicht zuhause, das heißt warten ist angesagt. Das macht sich natürlich mit Pizza und Bier einfacher und dann lädt uns die Nachbarin auch noch kurz zu sich ein bis unser Freund ca. 3h zu spät endlich nach Hause kommt. Fiji-Time eben, die Uhren laufen hier alle etwas langsamer. 😉
Neben traumhaften Stränden, hat die Insel auch wunderbare grüne Hügel und Dschungellandschaften zu bieten, sehr reizvoll, auf geht es dann aber auch schon wieder Richtung Nadi, mit kurzem Zwischenstopp und Spaziergang durch die Sigatoka Sanddünen. Dort werde auch ich endlich aus meiner Fijiflasche befreit! 😉 Noch schnell eine kurze Kuschelrunde mit den Tree-huggern, bevor wir dann zum Strand nach Natadola fahren oder besser uns hin verirren, genau wie das einsame weiße Pferdchen. Zum krönenden Abschluss spielen wir dann noch einmal so richtig im Dreck bevor wir unseren letzten Abend in Nandi genießen. Traumhafter Urlaub mal wieder! 😉

Zurück in Sydney geht es am Wochenende auch gleich auf eine weitere Erkundungstour nach Port Stephens, wo wir im Great Lakes National Park den Australischen Pelikan und Kori Papagei ganz nahe kommen. Der Tomaree Head Summit Walk führt uns hinauf zu einem tollen Aussichtspunkt, bevor es mal wieder in die Dünen geht….

Danke fürs bis zu Ende lesen. Nun viel Spaß mit dem Unterwasservideo und den Bilder. Bis bald!